Berufseinstieg: So werden die ersten Tage ein Erfolg



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Sie haben endlich einen tollen Job gefunden und können es kaum erwarten, die Stelle anzutreten? Prima! Damit der Berufseinstieg ein voller Erfolg wird, sollten jedoch einige Dinge beachtet werden.

Die Vorbereitung auf den ersten Arbeitstag

Damit der erste Auftritt in der Firma ein Erfolg wird, ist die Vorbereitung wichtig: Vielleicht haben Sie beim Vorstellungsgespräch schon darauf geachtet, welche Dresscodes in der Firma gelten? Wenn nicht, ist am ersten Tag ein sehr neutrales Outfit die beste Wahl – dunkle gepflegte Jeans zum Beispiel mit Lederschuhen und einer schönen Bluse bzw. einen schönen Hemd. Schlurfen dann die Kollegen in ausgebeulten Jeans und bunten T-Shirts durch den Gang, fallen Sie nicht als overdressed auf, dominieren dagegen Sakkos oder Kostüme, fallen Sie auch nicht als underdressed auf. Am zweiten Tag wissen Sie dann schon viel besser, was zu den Büros passt. Überhaupt sollte das äußerliche Erscheinungsbild passen: Also lieber noch einmal zum Friseur gehen und auch auf Kleinigkeiten achten, z.B. gepflegte (und am besten unlackierte) Fingernägel und dezentes Make Up. Liefern sich die Kolleginnen dann regelmäßig sportliche Wettkämpfe um die tollste Nail Art, steht auch dem eigenen Nagellack nichts im Weg. Aber wer will schon als grell geschminkte Modepuppe mit glitzernden Fingernägeln wie ein Paradiesvogel wirken, der zwischen biederen Spatzen gelandet ist?

Pünktlichkeit durch gute Vorbereitung

Der Alptraum jedes Berufseinsteigers: Am ersten Arbeitstag eine Viertelstunde zu spät verschwitzt und zerzaust ins Büro hetzen. Muss nicht sein. Üben Sie den Arbeitsweg einige Tage vorher schon einmal im Ruhe, z.B. um zu sehen, wie lange die Fahrradfahrt in etwa dauert oder welche Busse/Bahnen Sie pünktlich ans Ziel bringen. Dabei lieber zehn Minuten zu früh kommen als fünf Minuten zu späten. Mit der Zeit wird sich zeigen, wie es die Kollegen damit halten „auf die Minute pünktlich“ mit der Arbeit zu beginnen. Dies hängt natürlich auch auf die Arbeit selbst ab, z.B. ob um Punkt 9.00 Uhr Telefone bedient werden müssen oder ein Ladengeschäft geöffnet wird. In vielen Büros geht es dagegen heute lässiger zu – wer etwas später kommt, bleibt eben abends entsprechend länger, Hauptsache die Arbeitszeit als solche stimmt.

Erfolgreich im neuen Beruf

Alle Unterlagen dabei?

Zu den Vorbereitungen auf den ersten Beruf gehört auch die leidige Bürokratie: Lohnsteuernummer, Sozialversicherungen und Krankenkasse sollten alle in Ordnung gebracht werden, damit am ersten Arbeit der Buchhaltung alle notwendigen Unterlagen zur Gehaltsabrechnung zur Verfügung stehen. Wer z.B. als Student noch über die Eltern krankenversichert war, muss sich rechtzeitig um eine eigene Krankenversicherung bemühen.

Der gute erste Eindruck

Es gibt keine zweite Chance, einen guten ersten Eindruck zu machen, weiß der Volksmund. Dies gilt auch für den ersten Tag am Arbeitsplatz. Zumeist wird ein enger Kollege oder der direkte Vorgesetzte mit dem Neuling einen Rundgang machen und ihn überall vorstellen. Machen Sie sich keine Gedanken, wenn Sie sich dabei die Namen aller 40 Mitarbeiter nicht sofort merken können. Es ist besser, dann zu einem späteren Zeitpunkt im persönlichen Gespräch noch einmal nach dem Namen zu fragen. Wichtig sind zunächst die direkten Kollegen, mit denen das Büro geteilt wird und natürlich die Vorgesetzten. Höflichkeit, Freundlichkeit und ein nettes Lächeln sind dabei Trumpf. Versuchen Sie nicht gleich am ersten Tag mit witzigen Sprüchen die Anspannung zu mindern: Sie wissen noch überhaupt nicht, ob und in welchem Ausmaß die Kollegen mit Humor gesegnet sind – und ob sie Ihre Art von Humor zu schätzen wissen. Auch Eindruck schinden, in dem beispielsweise vom tollen Praktikum in Dubai – Mit Firmen-Rolls Royce! – oder den Top-Noten an der Uni erzählt wird, kann leicht nach hinten losgehen. Fragen die Kollegen danach, was Sie bislang so an Erfahrungen gesammelt haben, können Sie immer noch die drei Monate in Dubai erwähnen.

Neuer Job Erfolg

Interessiert aber nicht aufdringlich: Ein schmaler Grad

Stehen Ihnen die Haare zu Berge, wenn Ihnen die neuen Kollegen umständliche und veraltete Arbeitsmethoden zeigten, stellen Sie interessierte Fragen, aber erklären Sie ihnen nicht sofort, dass sie hoffnungslos im Jahr 2003 feststecken und „man heute doch alles ganz anders macht“. Akzeptieren Sie Dinge erstmal so wie sie sind und machen Sie im Laufe der Zeit dezente Verbesserungsvorschläge. Sämtliche Karriereführer raten stets dazu, „Interesse zu zeigen“ – das ist auch richtig, allerdings sollten Sie den neuen Kollegen nicht stets auf Schritt und Tritt folgen oder alle fünf Minuten eine Frage stellen. Versuchen Sie lieber erst einmal selbst das Problem zu lösen. Denn Eigeninitiative wird mindestens genauso geschätzt wie Interesse!

 

 

 

schreibt regelmäßig für Heimarbeit Online.


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