Freelancer: Als freier Mitarbeiter Geld verdienen



Arbeiten von Zuhause aus

Neben dem Angestellten-Verhältnis kann man beruflich auch selbständig sein. Eine Art der Selbständigkeit ist der Freelancer, zu Deutsch der freie Mitarbeiter oder aber Freiberufler.

Freelancer verantwortlich für PorjektAufgrund des stetigen wirtschaftlichen Wandels, wachsen auch die Möglichkeiten der flexiblen Arbeitsweisen. Eine dieser Möglichkeiten nennt sich freier Mitarbeiter. Dabei handelt es sich um Fachkräfte, die zu speziellen Projekten angeheuert werden.

Was ist ein Freelancer?

Ein Freiberufler oder freier Mitarbeiter ist jemand, der für verschiedene Unternehmen bestimmte Aufträge ausführt. Der Unterschied zum Angestellten ist, dass ein freier Mitarbeiter nicht nur für ein einziges Unternehmen tätig ist, sondern seine Dienste selbständig mehreren Firmen anbietet. Dabei übernimmt aber auch keines der Unternehmen die Sozialabgaben, die es für einen Angestellten tragen würde. In manchen Fällen kann die Arbeit sogar von Zuhause aus in Heimarbeit erledigt werden.

Begriffserklärung: Freelancing

Freelancer werden auch als freie Mitarbeiter oder Honorarkräfte bezeichnet. Bereits im Mittelalter gab es diese Bezeichnung. Damals wurden Ritter als Freelancer bezeichnet, die als Söldner angeheuert worden und dann pro Einsatz bezahlt wurden.

Daher stammt auch der Begriff „Lance“, welcher zu Deutsch „Lanze“ bedeutet. Bei uns nimmt der Begriff nach und nach Überhand und löst beispielsweise die Bezeichnung des freien Mitarbeiters ab.

In welchen Branchen können Freelancer Geld verdienen?

Anfangs gab es die freie Mitarbeit hauptsächlich in den touristischen und medialen Branchen, heutzutage arbeiten aber auch immer mehr Menschen in der IT-Branche oder der Werbung. Dabei bleibt vorher abzuklären, ob ein Projekt als freie Mitarbeit in Angriff genommen wird oder jedoch ein befristetes Arbeitsverhältnis eingegangen wird. Der Vorteil dabei ist, dass als Freelancer zeitgleich bei mehreren Projekten mitgemischt werden kann.

Verwechslungsgefahr

Oftmals wird der Begriff „Freelancing“ mit „Freiberufler“ als sinngleich bewertet. Dem ist allerdings nicht so. Das Wort Freelancer beschreibt lediglich das Beschäftigungsverhältnis, nicht aber den eigentlichen Beruf. Der Freiberufler wiederum ist derjenige Arbeiter, welcher sich in einem festgelegten Berufsbild, etwa als Anwalt, Architekt, Steuerberater oder Arzt, niedergelassen hat. Diese Bezeichnung sagt dagegen nichts über das Beschäftigungsverhältnis an sich aus.

Wie sehen die Voraussetzungen aus?

Als Freelancer Geld verdienen kann man, wenn man sich qualifiziert und auf bestimmte Aufgaben spezialisiert hat. So gibt es heute Journalisten, Musiker, Dozenten, IT- Spezialisten und viele weitere Berufe, die als freie Mitarbeiter für Unternehmen tätig sind. Im Gegensatz zu einem Angestellten ist der freie Mitarbeiter in der Wahl seiner Arbeitsbedingungen sehr unabhängig, so kann er meist die Zeit, den Ort oder auch die Tätigkeit an sich ausüben, wie es ihm beliebt. Auch ist er nicht in die Organisationsstruktur des Auftraggebers involviert, hat sich aber wohl an dessen Auftragsvorgaben zu halten. So sind selbstverständlich auch Deadlines einzuhalten und Aufträge zeitgemäß zu bearbeiten.

Wie viel Geld kann denn verdienen?

Zu erst einmal muss gesagt werden, dass ein freier Mitarbeiter zwar keine festen Arbeitszeiten, aber auch keine Absicherung im Falle von Urlaub oder Krankheit erhält. Jedoch werden in den meisten Fällen projektabhängige Verträge zwischen dem Freelancer und dem Auftraggeber geschlossen, so dass beide Partien besser planen können.

Während der Angestellte ein Gehalt bekommt, verdient der Freelancer ein Honorar oder eine Gage. Von diesem muss er selbständig seine Sozialabgaben, Steuern und Versicherungen begleichen. Die Bezahlung erfolgt auf Stundenbasis oder anhand eines Pauschalbetrages. In den Medienbereichen kann auch ein Wort- oder Zeilenpreis vereinbart werden. Handelt es sich um einen künstlerischen oder publizistischen Beruf, so kann der freie Mitarbeiter der Künstlersozialkasse beitreten. Diese übernimmt den Arbeitgeberanteil der Sozialversicherungsabgaben.

Eingesetzt werden Freelancer häufig, wenn Engpässe hinsichtlich des eigenen Personals bestehen, aber ein weiterer fester Mitarbeiter aufgrund der Fixkosten zu teuer wäre oder auf Dauer nicht ausgelastet werden kann.

schreibt regelmäßig für Heimarbeit Online.


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