Nebenbei Geld verdienen: Produkttester werden



Produkte testen und Geld verdienen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich mit interessanten Beschäftigungen schnell und einfach nebenbei Geld zu verdienen, selbst wenn diese vom ursprünglich erlernten Beruf abweichen.

Wenn ein Unternehmen ein neues Produkt auf den Markt bringen will, steckt es vorher meist viel Geld in die Marktforschung. Die Marktforschungsinstitute wiederum brauchen ein ganzes Heer an Produkttestern, die das neue Produkt überprüft und ihre Meinung äußern. Schließlich will keine Firma riskieren, zum Beispiel ein neues Parfüm herzustellen, dessen Duft niemandem gefällt.

Zahllose Menschen, vor allem Hausfrauen, Schüler und Studenten, verdienen sich mit dieser Art der Produkttests gerne etwas nebenbei. Allerdings zieht dieser Markt auch schwarze Schafe an und so manche dubiosen Praktiken rufen mittlerweile auch die Verbraucherschützer auf den Plan.

Welche Produkte werden häufig getestet?

Wie erkennt man seriöse Jobs als Produkttester?

Als Neuling ist dies in der Tat nicht einfach. Im Netz findet man jedoch bereits eine Fülle von Erfahrungsberichten. Dort sind bereits Inhalte enthalten, die darauf hinweisen, den einen oder anderen Anbieter besser zu meiden. Eine gute Hilfe sind immer andere Personen, am besten aus dem Bekanntenkreis, die einem eine direkte Empfehlung aussprechen.

Keine Produkttests gegen Vorkasse

Eine beliebte Masche auf diesem Markt ist die Aufforderung, zunächst Unkosten zu begleichen, die der Firma entstehen. Manchmal wird einfach ganz einfallslos von “Bearbeitungspauschalen” geredet, manchmal ist angeblich ein kostenpflichtiger Eintrag in eine “Produkttester-Datenbank” notwendig. In anderen Fällen wird eine “Vermittlungsgebühr” gefordert, damit die Agentur den interessierten Produkttester an die entsprechenden Firmen weiter vermittelt.

Ablauf eines Produkttests

Egal ob die Gebühren online verlangt werden oder bei „Informationsveranstaltungen”: Angehende Produkttester sollten immer bedenken, dass das jeweilige Unternehmen von ihnen profitiert und nicht umgekehrt.

Ein Unternehmen, das seine Produkte nicht kostenlos zum Testen zur Verfügung stellt, hat es nicht verdient, das man Zeit und Mühe darin investiert!

Vorsicht Abo-Fallen

Immer wieder machen auch dubiose Marktforschungsagenturen mit Abo-Fallen von sich reden, die an frühere Drückerkolonnen erinnern. Diese Masche läuft in der Regel gleich ab: Zunächst fordert die Agentur einen hohen Betrag von rund 200 bis 250 Euro für den Eintrag in die Datenbank der Produkttester, der eine 24-monatige Mitgliedschaft garantiert. Wer vor diesen hohen Gebühren zurück schreckt, bekommt als “günstige” Alternative die Möglichkeit angeboten, stattdessen ein Zeitschriften-Abo abzuschließen.

Schwarze Schafe operieren unter wechselnden Namen

Zu Beginn des Jahres 2013 fiel vor allem die Agentur Company-and-more in München durch diese dubiose Abofallen-Praxis auf und wurde im Internet entsprechend angeprangert. Selbst der Fernsehsender ZDFneo berichtete in einer Ausgabe der Sendung “Da wird mir übel” über diese Firma.

Auch in anderen deutschen Städten wie Nürnberg, Berlin und Bremen kam es zu gehäuften Beschwerden in den Verbraucherschutzzentralen. Die Firmen gingen dabei immer gleich vor: Unter wechselnden Namen inserierten sie in lokalen Wochenblättern und luden Interessenten zu einer “Informationsveranstaltung” ein. Bei diesen Veranstaltungen werden den potenziellen Produkttestern dann die zukünftigen Aufgaben mit Produkten schmackhaft gemacht, ehe irgendwann die Kosten von rund 250 Euro erwähnt werden.

produkte testen und bewerten

Fazit: Seriöse Agenturen verlangen kein Geld

Eigentlich ist es leicht, die Spreu vom Weizen zu trennen: Seriöse Agenturen, die Produkttests durchführen und ihre Tester in Form von Geschenken, Gutscheinen oder Bargeld entlohnen, verlangen niemals im Voraus Geld für dubiose Datenbank-Einträge und versuchen auch nicht, Zeitschriften-Abos zu verkaufen. Wer auf solche Betrüger stößt, sollte die Agentur oder Firma bei der nächsten Verbraucherzentrale melden, damit sie aus dem Verkehr gezogen kann.

Zu erkennen sind die schwarzen Schafe meistens schon im Voraus: Sie schalten Kleinanzeigen in gedruckten Zeitungen, aus denen weder ein seriöser Firmenname noch eine Adresse hervorgeht. Meistens wird mit vollmundigen Versprechungen wie “3000 Euro im Monat für leichte Heimarbeit!” geworben, die zu gut klingen um wahr zu sein. Auch im Internet sind unseriöse Anbieter leicht am fehlenden Impressum zu erkennen oder wenn als Kontaktmöglichkeit lediglich eine 0900-Nummer angegeben ist.

Bevor man sich also als Tester bewirbt, muss man unbedingt die AGBs der jeweiligen Firma lesen. Grundsätzlich sollte man die Finger davon lassen, wenn für das zu testende Produkt auch noch bezahlt werden muss, egal, wie hoch der Betrag ist. Grundsätzlich kann zwar Geld mit Produkttest verdient werden, aber mehr als ein Nebenverdienst ist damit nicht zu erwirtschaften.

schreibt regelmäßig für Heimarbeit Online.


Diesen Artikel teilen

Jetzt anmelden

Bis zu 15€ pro Umfrage verdienen oder Gutscheine, Produkte und vieles mehr erhalten.

Weiblich
Männlich
Wir schützen Ihre Daten: Datenschutz
38 Kommentare
  • Dustin

    29/01/2015 14:25

  • Stefan

    25/08/2014 08:36

  • Andrea Zamir

    12/08/2014 15:36

  • Philipp Mayer

    06/11/2013 14:39

  • Cordula

    27/10/2013 19:40

  • Oslem

    22/03/2013 18:48

  • susanne

    12/02/2013 21:55

  • Martin

    08/07/2012 00:08

  • Ines

    13/06/2012 06:24

  • Likeabook

    09/05/2012 23:58

    • Björn Beth

      10/05/2012 09:42

  • Manuela P.

    04/05/2012 05:54

    • Björn Beth

      08/05/2012 09:04

  • Adrian

    03/04/2012 19:54

  • Yvonne S

    29/03/2012 19:05

  • Daniela Zürch

    02/03/2012 20:03

  • özsevgec

    24/02/2012 20:54

  • Cara

    14/02/2012 12:51

  • Kim

    29/01/2012 18:54

    • Persico

      14/02/2012 23:27

  • Riedel, Gisela

    16/01/2012 12:33

  • Patrick

    05/01/2012 21:54

  • Andreas Bussius

    04/01/2012 15:57

  • Osmanaj Valdet

    25/11/2011 05:13

  • laura

    11/11/2011 08:53

  • micha

    02/11/2011 16:42

  • Simone Westrich -Simon

    01/11/2011 08:52

  • John Deere

    20/10/2011 06:07

  • Nicole

    10/09/2011 18:21

  • Sandra

    09/04/2011 11:54

    • Renate

      10/07/2011 19:09

    • ema

      03/07/2012 20:13

    • Nico

      11/11/2012 14:34

  • kahraman arzu

    29/12/2010 00:18

  • Soher Safarjalani

    27/11/2010 00:33

    • paczkowski

      06/12/2010 04:26

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.