Unseriöse Jobs: Vorsicht vor diesen Angeboten



Vorsicht

Heimarbeit ist ein Topthema im Internet. Laut Google gibt es aktuell über  586.000 Einträge zu diesem Thema. Die Zeitungen und das Internet sind ebenso voll von Jobangeboten für Heimarbeit, wobei der Anteil unseriöser Jobangebote stetig zu steigen scheint.

Das liegt nicht so sehr daran, dass es eine Fülle von Angeboten gäbe, sondern eher daran, dass das Thema so gefragt bei den Usern und Arbeitssuchenden ist. Immer mehr Menschen sind auf einen Nebenverdienst angewiesen. In einer solchen Atmosphäre wittern aber auch unseriöse Anbieter ihre Chance. Deswegen ist Verbraucherschutz im Internet auch hinsichtlich von Heimarbeitsangeboten dringend angesagt.

Heimarbeit

Verbraucherschutz im Internet – Ratgeber und Testseiten

Das Wesen der unseriösen Angebote ist, dass sie formal nicht angreifbar sind. Es kann also keine pauschale Auflistung von „schwarzen Schafen“ geben, sondern nur Hinweise, wie diese zu erkennen sind. Nur in Fällen, wo es eine rechtskräftige Verurteilung gegeben hat, dürfen Website-Betreiber auch als Betrüger bezeichnet werden. Wenn der User aber ein paar einfache Regeln beherzigt, kann er unseriösen Angeboten auch nicht auf den Leim gehen. Dazu gibt der Verbraucherschutz im Internet wichtige Tipps.

1. Auf die Art der Arbeit achten

Websites, die leichte Arbeiten für eine gute Entlohnung versprechen, sind immer verdächtig. Wenn die Art der Arbeit nicht genau beschrieben ist, kann man schon von einem Lockangebot ausgehen. Andere Anbieter wiederum beschreiben detailliert Tätigkeiten – die es so gar nicht mehr gibt. Das beste Beispiel sind Kugelschreiber zusammenbauen oder Briefe kuvertieren. Wenn man sich erst durch mehrere Unterseiten durcharbeiten muss oder ellenlange Promo-Videos anschauen muss, zeugt die mangelnde Klarheit eher von einer versteckten Absicht. Auf diese Art und Weise versuchen Anbieter, Interessenten mit einer Pseudo-Logik in ihrem Sinne zu manipulieren.

Geld, welches man bei der Marktforschung verdienen kann

2. Überzogene Verdienstaussichten

Tausende von Euro in einem Monat, Geld verdienen im Schlaf, Riesige Provisionen – diese Angebote kann man getrost im virtuellen Mülleimer versenken. Aber auch, wenn die Verdienste glaubhaft klingen, sollte man immer überprüfen, ob sie mit der angegebenen Arbeit auch erreichbar sind. Wenn das Ganze nur auf Provisionsbasis funktioniert, trägt der Interessent allein das Risiko. Bei Interesse für Vertriebsmodelle sollte man wenigstens auf ein Fixum achten. Das wird in der Regel nicht überzogen sein.

3. Vorsicht vor Vorleistungen

Kein Anbieter einer seriösen Tätigkeit verlangt eine finanzielle Vorleistung. Das wäre so, als ob man bei einem Vorstellungsgespräch bezahlen müsste. Wenn finanzielle Forderungen erhoben werden, muss man auch ganz genau hinsehen, wofür. Viele so genannte Beraterseiten, die Heimarbeit Jobs offerieren, verlangen ihr Geld nicht für die Job-Garantie, sondern für ein wie auch immer geartetes Informationsmaterial. Im Kleingedruckten werden Aufträge grundsätzlich ausgeschlossen.

Auch online muss man auf Seriösität achten

4. Auf die Formulierungen achten

Hier schließt sich der Kreis. Unseriöse Anbieter achten darauf, dass sie nicht auf eine Garantie festgelegt werden können. Verdienstbeispiele sind nur generelle Beispiele, die nichts mit dem beschriebenen Job zu tun haben müssen. Tätigkeiten werden beschrieben, nicht angeboten. Bilder suggerieren einen Eindruck, bilden aber nicht den Textinhalt ab. Der Interessent kann so und so viel verdienen, muss er aber nicht. So lange diese Anbieter keinen Fehler machen, kann der Verbraucherschutz im Internet nur beraten.

Fazit

Viele Menschen haben auf Grund der Arbeitsmarktlage oft nur die Chance, durch Heimarbeit Geld zu verdienen. Auch wer nach einem lukrativen Nebenverdienst sucht, lässt sich gern auf ein Angebot für Heimarbeit ein. Dubiose Anbieter sind hier aber auch immer dabei, manchmal sogar welche, die es gar nicht mehr gibt.

auf Seriösität achten

Mit der traditionellen Vorstellung von Heimarbeit werden Interessenten gelockt, Montagearbeiten auszuführen, Kugelschreiber zusammen zu bauen oder Briefe zu kuvertieren – Tätigkeiten, die heute längst automatisiert ablaufen. Die Interessenten erhalten auch keine Aufträge, sondern kaufen nutzloses Informationsmaterial. Unseriöse Jobs können nicht nur einen Einzelnen prellen, sondern auch andere Menschen schädigen.

Oft hilft nur eine sehr ausführliche und gründliche Recherche, um einen seriösen Job in Heimarbeit zu finden. Möglich ist es auf jeden Fall, mit Heimarbeit Geld zu verdienen.

 schreibt regelmäßig für Heimarbeit Online.


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