Diese 5 Nebenjobs verlangen mehr, als Sie vielleicht glauben



Bestimmte Nebenjobs begegnen einem auf Stellenbörsen immer wieder. Sie scheinen die perfekte Möglichkeit für ein paar schnelle Euro zu sein. Bestimmte Details werden in der Stellenbeschreibung allerdings gerne verschiegen: Stundenlanges Stehen, lächeln auf Befehl und Zeitdruck sind nicht für Jeden die besten Arbeitsbedingungen. Würden Sie sich einen dieser Jobs zutrauen?

Nebenjobs im Schnellrestaurant

Als Helfer in der Gastronomie arbeiten
Jobs in Schnellrestaurants werden häufig als eine Alternative zum Kellnern betrachtet. Statt Gäste am Tisch zu bedienen, kommt es im Schnellrestaurant darauf an, Kunden an der Theke möglichst schnell zu bedienen bzw. in der Küche schnellstmöglich das Essen zuzubereiten. Was auf den ersten Blick einfach klingt, kann auf Dauer jedoch sehr anstrengend sein. Vor allem aufgrund der großen Anzahl an Gästen, die täglich in Schnellrestaurants essen, sollten Sie für diesen Job eine schnelle Auffassungsgabe haben und unter Stress nicht in Panik geraten. Schnellrestaurants sind häufig von früh bis spät, manchmal sogar in der Nacht, geöffnet. Zeitliche Flexibilität kommt daher zu den körperlichen Voraussetzungen noch hinzu, denn auch das lange Stehen kann auf Dauer anstrengend sein.

Arbeiten als Verkäuferin oder Verkäufer

Als Nebenjob im Modegeschäft arbeiten
Es gibt viele Möglichkeiten im Verkauf zu arbeiten, beispielsweise an der Supermarktkasse, in einem Kiosk oder in einem Bekleidungsgeschäft. In jedem Fall erfordert ein Nebenjob im Verkauf, dass Sie sehr gut mit Menschen umgehen können und auch an schlechten Tagen freundlich bleiben. Im Supermarkt oder im Kiosk geht es im Verkauf hauptsächlich darum, die gekauften Waren abzurechnen. Trotz moderner Kassen sollten Sie daher über ein gewisses Maß an Kopfrechenfähigkeiten mitbringen, um schnell reagieren zu können, zum Beispiel wenn ein Kunde ihnen Kleingeld gibt. In anderen Verkaufsbereichen, zum Beispiel in Modegeschäften, kommt zu dem reinen Verkauf häufig auch noch die Aufgabe der Beratung. Hierfür ist ein gewisses Gespür für Mode und die Begeisterung für den Umgang mit Kunden unerlässlich.

Nebenjobs als Lieferant oder Kurier

Als Lieferant oder Kurier ist es Ihre Aufgabe, etwas auszuliefern. Je nach Job benötigen Sie dazu mindestens einen Führerschein, unter Umständen sogar ein eigenes Fahrzeug bzw. als Fahrradkurier ein eigenes Fahrrad. Der Job als Lieferant wird häufig unterschätzt, daher sollten Sie sich klar machen, welche Anforderungen Sie erfüllen müssen. Handelt es sich um die Lieferung von Paketen oder anderen schweren Waren, zum Beispiel bei einer Spedition, sind entsprechende körperliche Fitness und Kraft erforderlich. Hinzu kommt bei Auslieferungen häufig ein gewisser Zeitdruck, da möglichst alle Waren noch am gleichen Tag zu den Kunden geliefert werden sollten. Als Fahrradkurier kommen noch weitere Herausforderungen hinzu: Wenn Sie auf dem Fahrrad arbeiten, dürfen Regen und Schnee Ihnen nichts ausmachen. Zudem sollten Sie auch als Radfahrer mit den Straßenverkehrsregeln vertraut sein und sie befolgen, um sicher ans Ziel zu kommen.

Jobben als Kellnerin oder Kellner

Als Kellner oder Kellnerin im Restaurant arbeiten
Kellnern ist einer der beliebtesten Nebenjobs überhaupt. Egal ob in Großstädten oder kleineren Dörfern – überall gibt es Restaurants und Bars, die freundliches Service-Personal benötigen. Insbesondere aufgrund der Öffnungszeiten von Gaststätten muss man als Kellnerin oder Kellner eine gewisse Flexibilität mitbringen und dazu bereit sein, auch mal bis in die Nacht hinein zu arbeiten. Dabei darf man nicht vergessen, dass man – anders als zum Beispiel bei einem Bürojob – die ganze Zeit auf den Beinen ist. Im Service müssen Sie nicht nur den Überblick über Tische und Gäste behalten, sondern zudem freundlich und geduldig sein, auch wenn ein Gast Sonderwünsche äußert oder sich über das Essen beschwert. Das kann sehr anstrengend sein und erfordert eine Menge Gelassenheit und Selbstbewusstsein. Wenn Sie sich auf den Job einlassen und Freude daran haben, merken das auch Ihre Gäste – und bedanken sich im Idealfall mit einem großzügigen Trinkgeld.

Arbeiten im Call Center

Die Schwierigkeiten, die ein Nebenjob im Call Center mit sich bringen, kommen ganz darauf an, in welcher Branche Sie arbeiten und wie viel Wissen erforderlich ist. Wenn Sie im sogenannten Inbound arbeiten, zum Beispiel einem Call Center, das dazu dient, einen Kundenservice zu bieten und etwa technische Probleme von Kunden telefonisch zu klären, sind besondere Fähigkeiten erforderlich. Sie müssen sich entsprechend einarbeiten und mit der Materie auseinandersetzen, um Ihren Job gut machen zu können. Doch auch im Outbound-Bereich, zum Beispiel im Verkauf oder in der Marktforschung, ist der Job als Call Center Agent nicht einfach. Da Sie die Kunden selber anrufen und nicht alle für ein Gespräch zu begeistern sind, müssen Sie eine hohe Frustrationsgrenze haben und zudem ein Talent dafür, andere Menschen von etwas zu überzeugen.

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