Online Selbstständig machen



Wie man sich online selbstständig macht

Der Schritt in die Selbständigkeit ist stets mit großen Risiken verbunden. Viele Menschen setzen heute darauf, sich online selbständig zu machen und so zumindest die Investitionskosten niedrig zu halten.

Denn wer zum Beispiel einen eigenen Friseurladen eröffnen möchte, eine Pommesbude oder ein Geschäft für Deko-Artikel, muss zumeist erst hohe Kredite aufnehmen um Geschäftsräume zu mieten, die Ausstattung zu kaufen und Personal anzustellen. Wer sich dagegen im Internet selbständig machen kann, benötigt nichts außer dem (meist schon vorhandenen) Laptop und Internetanschluss – und einige Gegenstände zum Verkaufen.

Home Office

Selbständig machen mit einem Onlineshop

Manche Menschen können im Internet ihre eigene Arbeitskraft verkaufen – zum Beispiel Autor/innen, die Texte für Internetseiten schreiben oder Grafikdesigner, die tolle Websites entwerfen. Wer diese Möglichkeiten nicht hat, kann in den Einzelhandel einsteigen – dies funktioniert letztendlich nicht anders als bei der Eröffnung eines Ladens in der Haupteinkaufsstraße. Nur, dass das globale Internet die Einkaufsstraße ersetzt und der virtuelle Onlineshops das teure Ladengeschäft.

Ein weiterer Vorteil des Onlineshops neben den weitaus niedrigeren Kosten ist auch die Möglichkeit, zunächst nebenberuflich damit anzufangen und erst bei durchschlagendem Erfolg eine hauptberufliche Selbständigkeit daraus zu machen.

in Heimarbeit Geld verdienen

Was kann ich im Onlineshop verkaufen?

Zunächst natürlich eine zündende Idee, was eigentlich verkauft werden soll. Viele Menschen bieten in ihren Onlineshops selbst hergestellte Produkte an, zum Beispiel selbstgestrickte Pullover, Schals und Mützen oder ähnliche Handarbeiten, oder selbstgebastelte Deko-Artikel. Fotografen bieten in ihren Onlineshops Lizenzen zur Nutzung ihrer Fotografien an, Maler ihre Kunstwerke.

Andere treten als Flohmarkthändler oder Antiquare auf, die beispielsweise auf regulären Flohmärkten antike Möbelstücke kaufen, diese sorgfältig restaurieren und dann mit hohem Aufpreis im Internet weiterverkaufen. Manche machen darauf einen lebhaften Handel: Sie kaufen scheinbaren „Ramsch“ von anderen an, den sie dann mit Aufpreis wieder verkaufen – getreu dem Motto „One man’s trash is another man’s treasure“.

Manche nutzen auch die Verbindungen zu einem fernen Heimatland oder zum Lieblingsferienland und vertreiben in ihrem Shop z.B. Lebensmittel aus Afrika an andere Landsleute, die nach Deutschland gezogen sind und an Hobbyköche, oder „Americana“-Kitsch wie Stetsons, Cowboystiefel und Bolo Ties für Country & Western-Liebhaber und Biker.

In Heimarbeit arbeiten

Was muss ich beachten, wenn ich mich im Internet selbständig machen will?

Wer das eigene Schaffen anbietet – als  Grafiker, Texter oder Programmierer – kann sich als Freiberufler problemlos selbständig machen. Wer jedoch in einem Onlineshop Waren „mit Gewinnabsicht“ verkauft, benötigt einen Gewerbeschein. Diesen gibt es zumeist problemlos beim örtlichen Gewerbeamt.

Anschließend muss ein schöner Onlineshop aufgebaut werden – im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter, bei denen sich die Software als Komplettpaket erwerben lässt, so dass der Onlineshop nur noch ein wenig grafisch angepasst und mit Inhalten gefüllt werden muss. Zu diesen Inhalten gehören dann hochwertige Fotos der angebotenen Gegenstände und suchmaschinenoptimierte Texte.

Bieten Sie zum Beispiel restaurierte Bauernmöbel aus Franken und Bayern aus dem 19. Jahrhundert an, sollten Ihre Texte Keywords wie „Truhe Bauernmalerei Franken“ enthalten, so dass jemand, der im Internet auf der Suche an einer solchen Truhe ist, zu Ihrer Seite findet. Soll der Onlineshop zur Hauptverdienstquelle werden, empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem versierten Fotografen und einem SEO-Experten.

Heimarbeit von zu Hause aus

Warenbeschaffung nicht vergessen

Ein schwunghafter Handel kann sich nur dann einstellen, wenn immer wieder neue Produkte angeboten werden. Daher muss stets auf Nachschub geachtet werden. Handarbeiter sollten sich über die neuesten Trends informieren um stets saisonale Deko-Artikel, Kleidung in Trendfarben und ähnliches anzubieten, Trödler und Flohmarkthändler müssen immer wieder neue Artikel besorgen, die sie anbieten, zum Beispiel auch aus Haushaltsauflösungen.

Hilfreich ist es, ein kleines Lager zu haben, in dem Ware stets lieferbereit vorhanden ist. Dies kann ein Raum im Keller oder auf dem Speicher sein oder ein nicht mehr benötigtes Kinderzimmer. Wer beispielsweise selbstgestrickte Schals anbietet und erst zur Stricknadel greift, wenn eine Bestellung eingeht, kann sich leicht überfordern.

 schreibt regelmäßig für Heimarbeit Online.


Diesen Artikel teilen

Jetzt anmelden

Bis zu 15€ pro Umfrage verdienen oder Gutscheine, Produkte und vieles mehr erhalten.

Weiblich
Männlich
Wir schützen Ihre Daten: Datenschutz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.