Welche Ausbildung bringt am meisten Geld?



In der Ausbildung viel Geld verdienen

Die meisten Jugendlichen wissen natürlich, dass die Lehrjahre keine Herrenjahre sind. Geld verdienen, viel lernen und ein bisschen Spaß haben möchte man aber natürlich trotzdem! Wir haben die wichtigsten Tipps und Hintergrundinformationen für dich zusammengefasst, damit du eine gut bezahlte Ausbildung finden kannst.

Finanzen & Versicherungen – schon in der Ausbildung eine lukrative Branche

Wer in diesem Bereich eine Ausbildung anstrebt, kann sich auf eine attraktive Vergütung freuen. Angehende Bankkaufleute beispielsweise verdienen schon im ersten Jahr monatlich 766-830 Euro, im zweiten Jahr 826-880 Euro und im dritten Jahr 885-950 Euro. Außerdem bieten viele Banken zusätzliche Vergütungsbausteine wie vermögenswirksame Leistungen.

Auch zukünftige Versicherungskaufleute werden gut vergütet – sie verdienen im ersten Jahr 869 Euro, im zweiten Jahr 935 Euro und im dritten Jahr 1002 Euro. Ein Plus: Im Bereich Finanzen und Versicherungen besteht oftmals die Möglichkeit, durch Kommissionen schon während der Ausbildung noch etwas dazuzuverdienen.

Ausbildungen im öffentlichen Dienst als Sprungbrett

Wer sich für den Bereich Verwaltung interessiert, sollte eine Ausbildung im öffentlichen Dienst in Erwägung ziehen. Hier erhält man tiefe Einblicke in die Arbeitsweise deutscher Behörden und verdient ein ansehnliches Ausbildungsgehalt. Im ersten Jahr der Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten verdient man 690-753 Euro, im zweiten Jahr 736-803 Euro und im dritten Jahr 780-849 Euro – eine gute Grundlage also um die ersten Schritte im Berufsleben zu wagen.

Als Fluglotse in der Ausbildung viel Geld verdienen

Als Fluglotse verdient man schon in der Ausbildung gut

Eine ebenfalls lukrative Ausbildung ist der Einstieg als zukünftiger Fluglotse. Während es im ersten Lehrjahr „nur“ 900 Euro gibt, verdient man durch seinen Einsatz im zweiten Lehrjahr schon 3300-4900 Euro und im dritten Lehrjahr 4800 Euro. Auch nach der Ausbildung kann es für Fluglotsen rasant weiter gehen, es bestehen nach einigen Jahren im Job nämlich Verdienstmöglichkeiten von bis zu 90.000 Euro im Jahr. Bedenken sollte man dabei natürlich, dass der Job extrem anstrengend und die Konkurrenz groß ist.

Mechatroniker/in werden und in der Technikbranche glänzen kann sich auszahlen

Wer sich für Mechatronik interessiert und ein Händchen für Technik hat, der profitiert von einer boomenden Branche und sehr guten Aufstiegsmöglichkeiten. Nach der dreieinhalbjährigen Lehre können sich ausgezeichnete Möglichkeiten ergeben das Gelernte im Unternehmen in die Tat umzusetzen, zum Beispiel im Bereich Entwicklung, Produktion oder Reparatur. Während der Ausbildung zur MechatronikerIn verdient man im ersten Jahr 780-926 Euro, im zweiten Jahr 830-954 Euro und im dritten Jahr 880-981 Euro.

Berufsstart in der Binnenschifffahrt

Nur wenige junge Leute kennen die Ausbildung zum Binnenschiffer/-in überhaupt, dabei handelt es sich um einen spannenden Beruf, bei dem man auf dem Wasser zu Hause ist und schon im ersten Lehrjahr 863 Euro verdient. Im letzten Ausbildungsjahr sind es schon 1.115 Euro und ein guter Verdienst steht auch nach der Ausbildung in Aussicht.

Was wird von der Ausbildungsvergütung abgezogen?

Auch während der Ausbildung werden natürlich Sozialversicherungsbeiträge und gegebenenfalls auch Steuern fällig. Diese werden vom Ausbildungsbetrieb direkt einbehalten, so dass dir das Nettogehalt auf dein Konto überwiesen werden kann. Möchtest du deine finanzielle Zukunft besser planen können, dann solltest du mit einem Brutto-Netto-Rechner kalkulieren, wie viel dir am Monatsende noch übrig bleibt.

So bekommt man einen gut bezahlten Ausbildungsplatz

Die am besten bezahlten Ausbildungsplätze sind natürlich auch am beliebtesten – schließlich wünschen sich die meisten Jugendlichen vor allem einen Beruf mit Zukunft, der ihnen ein attraktives Gehalt verspricht, und das am besten schon während der Ausbildung. Wer die Konkurrenz ausstechen will, der braucht also weitaus mehr als nur gute Schulnoten. Genauso wichtig sind natürlich auch erste Berufserfahrungen – die Schulferien und einen Teil der Freizeit kann man schließlich nutzen, um durch ein Praktikum oder einen Nebenjob erste Eindrücke zu sammeln. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten oder die Wahl zum Schul- oder Klassensprecher können bei der Bewerbung als wichtige Zusatzpunkte gelten.

Bei der Bewerbung selbst sollte man sich natürlich besonders viel Mühe geben und sich weit im Voraus bewerben. Interessierst du dich für besonders beliebte, gut bezahlte Ausbildungsplätze, dann solltest du am besten schon 1-2 Jahre vor Ausbildung Kontakt zu passenden Unternehmen aufnehmen und dich von der Arbeitsagentur oder einem Berufsberater beraten lassen. Scheu dich in keinem Fall Hilfe anzunehmen – viele Volkshochschulen und Websites bieten zum Beispiel Coaching und Kurse an, mit denen du dich auf eine erfolgreiche Bewerbungsphase vorbereiten kannst.

Achte am besten auf ein ansprechendes Anschreiben, dass dich und deine Motivation ins beste Licht rückt. Auch dein Lebenslauf sollte professionell wirken und rüberbringen, warum du perfekt für den Ausbildungsplatz geeignet bist. Wirst du dann zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, dann gilt es natürlich auch hier mit Selbstbewusstsein und Kompetenz zu überzeugen. Es schadet also nicht, mit Freunden oder der Familie ein paar Probedurchläufe einzuplanen.

Worauf man bei der Suche nach einer Ausbildung sonst noch achten sollte

Auch wenn eine hohe Ausbildungsvergütung dir helfen kann auf eigenen Beinen zu stehen und deine Wünsche zu erfüllen, ist Geld am Ende des Tages natürlich nicht alles. Du solltest unbedingt einen Beruf wählen, der dir langfristig Freude bringen kann. Informier dich daher auch über die Entwicklungsmöglichkeiten, das Umfeld der jeweiligen Branche und Alternativen, die dich interessieren könnten. Auch hier kann ein Berufsberater oder die Arbeitsagentur dir helfen einen guten Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten zu bekommen und eine wohlüberlegte Entscheidung zu treffen. Bist du noch unsicher, dann schau doch, ob die lokale Handwerks- oder Handelskammer einen Informationstag veranstaltet, bei der du unterschiedliche Unternehmen und Ausbildungsberufe besser kennenlernen kannst.

Wie sichert man sich nach der Ausbildung ein attraktives Einkommen?

Leider werden nicht immer alle Auszubildenden übernommen – man sollte sich also in jedem Fall in der Berufsschule genauso wie in den Praxisphasen anstrengen und einen guten Eindruck hinterlassen. Außerdem ist es sinnvoll, sich schon während der Ausbildung zu überlegen, in welcher Abteilung und Position man sich am ehesten selbst sieht. Je nach Ausbildungsplan ist es dann eventuell möglich den jeweiligen Bereich durch Projektarbeit näher kennenzulernen. Weiterbildung ist natürlich ebenfalls das A und O, wenn es darum geht die eigene Position im Unternehmen zu festigen, sich weiterzuentwickeln und eine Chance auf eine Gehaltserhöhung zu haben.

schreibt für Heimarbeit Online. Ihr könnt sie über Twitter oder Facebook erreichen.


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