Gut bezahlte Ferienjobs



Schulferien können so lang sein. Warum nicht die Gelegenheit nutzten und den eigenen Geldbeutel ein wenig füllen? Ferienjobs sind hierfür eine ideale Möglichkeit. Bei einem Ferienjob für Jugendliche handelt es sich um ein völlig legales, befristetes kurzfristiges Arbeitsverhältnis.

Allerdings sind hierbei einige Punkte zu beachten, denn nicht für jeden eignet sich ein Ferienjob, um die Urlaubskasse ein wenig aufzustocken!

Gut bezahlte Ferienjobs

Für die zeitlich begrenzte Ausübung von Ferienjobs gelten die üblichen Beschränkungen zur Beschäftigung von Jugendlichen als aufgehoben. Nicht aufgehoben ist jedoch das Jugendarbeitsschutzgesetz, denn Kindern unterliegen in Deutschland dem Beschäftigungsverbot. Ferienjobs für Jugendliche sind daher erst mit Vollendung des 15. Lebensjahres legal möglich!

Angebote finden

Die eleganteste Art, einen Ferienjob zu finden, bietet das Internet. Diverse Jobsuchmaschinen haben Ferienjobs bereits als eigene Rubrik in ihre Portale aufgenommen. Schnell zum Ziel führt auch das direkte Nachfragen bei potenziellen Arbeitgebern, ein persönliches Vorsprechen kann ebenfalls schnell einen Ferienjob bringen.

Aber auch das Internetportal der Agentur für Arbeit bietet zur Ferienzeit verstärkt Angebote für vielerlei Ferienjobs an. Hier kann man sicher sein, dass man einen seriösen Job vermittelt bekommt.

Was ist zu beachten?

Für Schüler, die zwar das 15. Lebensjahr vollendet haben, aber noch nicht 18 Jahre alt sind, gelten besondere Vorschriften bezüglich der Beschäftigungsdauer. So dürfen sie nicht länger als 8 Stunden täglich, bzw. nicht mehr als 40 Stunden wöchentlich beschäftigt werden. Auch Wochenendarbeit ist, mit einigen Ausnahmen, nicht für ferienjobbende Jugendliche erlaubt. Sie dürfen an fünf Tagen in der Woche arbeiten, wobei für Arbeitszeiten von 8 Stunden mindestens 60 Minuten Pause gewährt werden müssen. Wer zwischen 4,5 und 6 Stunden arbeitet, hat Anspruch auf 30 Minuten Pause!

Welche Ferienjobs eignen sich besonders gut?

Ferienjobs für Jugendliche bieten sich in fast allen Berufszweigen an. Ob Beschäftigung im Lager, als Erntehelfer oder in der Kinderbetreuung, erlaubt ist, was Spaß macht und den erhofften Verdienst bringt. Allerdings gibt es auch unter den Ferienjobs einige verbotene Tätigkeiten. So dürfen Schüler nicht mit Jobs betraut werden, die der Gesundheit schaden und ihr Leistungsvermögen übersteigen. Auch Akkord- und Fließbandarbeit sind für einen Ferienjob tabu. Ebenfalls unzulässig sind Arbeiten, die mit extremer Hitze, Kälte, Lärm und Nässe einhergehen.

Wie viel kann man verdienen?

Wieviel man verdienen kann, kommt selbstverständlich auf den an, den Job man ausübt. Als Flyerverteiler verdient man zwischen 7 und 12 Euro die Stunde. In einem Supermarkt kommt man als Samstagskraft auf etwa 300 bis 450 Euro im Monat. Auf keinen Fall sollte man sich zu billig verkaufen. Nur weil man Schüler und damit noch in der Ausbildung ist, ist man nicht weniger wert. Finger Weg von Praktikumsstellen, die einem viel Arbeit aufhalsen, aber mit wenig Lohn dienen.

Welche Voraussetzungen sollte man aufweisen?

Sommerjobs für Schüler sind in der Regel einfach. Bei Promotionsjobs sollte man den Mut haben, auf Leute zuzugehen. Am Anfang ist dies gerade für junge Menschen oft schwierig, aber man kann es lernen. Als Regalbetreuer darf man ruhig ein wenig Organisationstalent mitbringen und bei Arbeiten an der Kasse sollte man mit Geld umgehen können. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind darüber hinaus natürlich oberstes Gebot.

Vorteile

Vorteile eines Ferienjobs

Einmal abgesehen von den mitunter recht guten Verdienstmöglichkeiten unterliegen die Ferienjobs für Jugendliche den sozialversicherungsrechtlichen und arbeitsrechtlichen Regelungen eines ganz gewöhnlichen befristeten Arbeitsverhältnisses. Da es sich ohnehin um eine befristete Anstellung handelt, bedarf es also keiner Kündigung unter Beachtung der üblichen Kündigungsregeln und auch die gesetzlichen und kollektiven Regelungen wie etwa Freizeitansprüche, Lohnfortzahlung, etc. entsprechen denen eines herkömmlichen befristeten Arbeitsverhältnisses. Zudem gilt Versicherungsfreiheit in Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, wenn das Beschäftigungsverhältnis pro Jahr maximal 50 Arbeitstage besteht.

Gut bezahlte Ferienjobs ab 18 Jahren

In der Regel sind gut bezahlte Ferienjobs für Jugendliche ab dem 18. Lebensjahr leichter realisierbar. Denn mit dem Erreichen des formalen Erwachsenalters stehen ihnen Arbeiten offen, die auch eine vergleichbare Entlohnung nach sich ziehen.

Als Produktionshilfen können Schüler ab 18 ein Monatseinkommen – je nach Branche – zwischen 1.500 und 2.400 Euro erzielen. Auch Jobs mit erhöhter Verantwortung werden ab dem 18. Lebensjahr eher vergeben, zum Beispiel eine Teamleiterposition bei mobilen Einsätzen oder die Arbeit als Gruppenleiterin in einem Sommercamp. Andere Tätigkeiten wie Kurier- oder Lieferfahrten  können überhaupt erst mit 18, wenn der Führerschien vorliegt, ausgeübt werden.

Das meiste Geld und die größte Selbstständigkeit bringen Promoterjobs. Ein Teamleiter kann es hier innerhalb einer vierwöchigen Kampagne auf 2.500 Euro bringen. Wenn es sich um ein Modell handelt, dass für erfolgreiche Teilnehmerwerbung zusätzliche Prämien zahlt, ist dieser Verdienst auch für jedes Mitglied des Teams drin. Dabei müssen die Jugendlichen nicht einmal kommerzielle Produkte bewerben. Viele Hilfsorganisationen starten Sommertouren, bei denen die jungen Promoter bis 2.000 Euro verdienen können.

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