10 Spartricks die Mütter kennen sollten



Spartricks für Mütter

Mütter leisten tagtäglich Schwerarbeit beim Spagat zwischen Kinderbetreuung, Haushalt und Berufsleben. Doch selbst wenn die Mütter Vollzeit arbeiten und ein entsprechend hohes eigenes Einkommen mitbringen, wird das Geld zum Ende des Monats oft genug knapp. Diese zehn Spartricks für Mütter helfen dabei, dass am Ende des Monats noch Geld übrig bleibt und wie so oft gespottet „Am Ende des Geldes noch Monat übrig bleibt“

1. Haushaltsbuch führen

Es klingt wie eine Binsenweisheit, doch noch immer nutzen viel zu wenige Menschen die Option eines Haushaltsbuches. Dies kann ein ganz normales Schreibheft sein, eine selbst angefertigte Excel-Tabelle oder ein fertiges Programm für den Computer oder das Smartphone. Der Sinn ist in jedem Fall stets der Gleiche: Schriftlich werden alle Einnahmen und Ausgaben festgehalten – und zwar mindestens ein Quartal, besser noch ein halbes Jahr im Voraus. So lässt sich besser vorausplanen, wann fixe Ausgaben wie Telefonrechnungen, Versicherungen oder Gebühren fällig werden, so dass eine „plötzliche“ Rechnung über 150 Euro Haftpflichtversicherung nicht den ganzen Monat durcheinander wirft. Auch lassen sich auf der Aufgabenseite überflüssige Ausgaben identifizieren, die eingespart werden können – zum Beispiel der monatliche Beitrag zum Fitness-Studio, das seit einem Jahr nicht mehr besucht wurde oder die hohen Mobilfunkrechnungen, die sich möglicherweise durch einen anderen Tarif oder eine Flatrate stark senken lassen.

2. Nur mit Bargeld zahlen

Gerade im Supermarkt ist die Verlockung groß, doch noch eben eine Packung Pralinen in den Wagen zu legen oder eine Flasche Wein mitzunehmen. Begleitet das Kind die Mutter zum Einkauf, kommt oft klassische „Quengelware“ wie Süßigkeiten oder Spielzeug hinzu. Am Ende spielt es für die Mutter keine Rolle, weil ohnehin bequem mit EC-Karte gezahlt wird. Anders sieht es aus, wenn kein Plastikgeld im Portemonnaie steckt und nur noch 30 Euro bar vorhanden sind: Nun wird automatisch darauf geachtet, dass nur das Nötigste eingekauft wird um mit den 30 Euro hinzukommen.

3. Einkaufsgeld in Wochen unterteilen

Ein ähnlicher Spartrick ist die Unterteilung des monatlichen Haushaltsgeldes in Wochen. Stehen beispielsweise pro Monat 300 Euro für Lebensmittel zur Verfügung, werden jeweils 75 Euro in vier Briefumschläge gesteckt und im Schreibtisch o.ä. verwahrt. Pro Woche wird nur ein Briefumschlag mit 75 Euro entnommen, die für Lebensmittel ausgegeben werden. So verhindern Mütter, dass das Haushaltsgeld durch Spontankäufe schon am 20. des Monats komplett weg ist.
Im Supermarkt nur mit Einkaufszettel einkaufen

4. Nie ohne Einkaufszettel einkaufen

Wer ohne Einkaufszettel „planlos“ durch einen große Supermarkt oder ein Einkaufszentrum schlendert, legt fast automatisch mehr in den Wagen als derjenige, der einem strikten Einkaufszettel folgt. Der Einkaufszettel hilft, im Supermarkt nur gezielt die Regale aufzusuchen, in denen sich die gewünschten Dinge befinden, diese in den Korb oder Wagen legen , und zur Kasse zu gehen. Wer ohne Einkaufszettel loszieht in der Hoffnung, vom Warenangebot „inspiriert“ zu werden, lädt den Wagen mit potenziellen Mahlzeiten voll und hat nachher viel zu viel eingekauft.

5. Auf Sonderangebote achten

Fällt es schwer, Inspiration zum Kochen zu finden oder einen Einkaufszettel zusammen zu stellen, helfen die wöchentlichen Prospekte der großen Ketten mit aktuellen Sonderangeboten. Wer stets auf diese Sonderangebote achtet und den wöchentlichen Menüplan danach zusammenstellt, spart auf Dauer sehr viel Geld.

6. Nur saisonale Produkte kaufen

Starken Preisschwankungen sind auch saisonale Produkte wie Obst und Gemüse unterworfen. Viele Mütter kochen ein festes Repertoire an Mahlzeiten, die sie gut können und die den Kindern schmecken. Dies erfordert jedoch auch, dass frisches Gemüse außerhalb der mitteleuropäischen Erntezeit gekauft werden muss, das dann entsprechend teurer ist. Eine gesunde 500 Gramm-Portion Brokkoli kostet beispielsweise in der deutschen Erntezeit im Sommer etwa 79 Cent, im tiefen Winter dagegen gut und gerne mal 3 Euro. Besser ist es daher, frisches Gemüse und Obst saisonal einzukaufen und im Winter lieber mal auf Konserven oder Gefrierkost zu setzen.
Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten

7. Gemüse und Obst selbst anbauen

Noch mehr lässt sich sparen, wenn Obst und Gemüse gleich zuhause selbst angebaut wird. Selbst in einer Stadtwohnung findet sich auf dem Balkon und auf den Fensterbänken Platz für einige kleine Blumenkästen in denen zum Beispiel Radieschen, Möhren und Kohlrabi gepflanzt werden können. Auch Tomatensträucher oder Apfelbäumchen können zuhause an einen sonnigen Ort gestellt werden. Ein weiterer Vorteil des selbstgezüchteten Gemüses? Es ist garantiert bio!

8. Kleingeld sammeln

Viele Mütter nehmen sich, jeden Monat eine feste Summe beiseite zu legen um den Kindern ab und zu einen schönen Tag mit dem Gesparten zu gönnen oder einige Tage in den Urlaub zu fahren. Doch es ist schwer, jeden Monat 100 oder 200 Euro auf einmal abzuzweigen um sie in ein Sparschwein zu stecken oder auf ein Sparkonto zu verschieben. Leichter ist es, immer wieder Kleingeld zu sparen: Zum Beispiel die lästigen kleinen Bronzemünzen zu 1, 2 und 5 Cent, die sich immer wieder im Portemonnaie ansammeln oder gezielt die 2 Euro-Stücke in ein Sparschwein zu werfen. Über ein Jahr kann sich so eine nette Summe ansammeln, die für einen Tagesausflug oder ein paar Tage Urlaub reicht.

9. Gruppenrabatte nutzen

Viele Mütter fühlen sich mit ihren Geldsorgen alleine – dabei gibt es in der näheren Umgebung meist andere Mütter, denen es ganz genauso geht und die sich mühen, die sorglose Fassade zu wahren. Es lohnt sich, andere Mütter zum Beispiel auf die exorbitanten Kosten anzusprechen, die heute vielfach bei Familienausflügen entstehen und Gruppenfahrten vorzuschlagen. Tun sich genug Menschen zusammen, werden vielerorts großzügige Gruppenrabatte gewährt. Bei größeren Ausflügen kann es dann auch billiger sein, gemeinsam einen Bus zu mieten, statt mit 4-5 Autos zu fahren. Ein Beispiel: Im beliebten Freizeitpark Phantasialand zahlen Gäste ab 12 Jahre satte 45 Euro für eine Tageskarte. Mit den „Family & Friends-Tickets“ zahlen vier Personen hingegen „nur“ 41 Euro pro Person. Im Europapark sparen Gäste ab 12 Jahren sogar 6 Euro pro Person mit Gruppenrabatt.

Spartricks für Mütter und Väter

10. Unterhaltsvorschuss beantragen

Alleinerziehende leiden oft darunter, dass der Partner keinen oder nur unregelmäßig Unterhalt für das Kind zahlt. Dieses Geld fehlt dann oft im monatlichen Budget. Hier kann jedoch der Staat aushelfen: Alleinerziehende haben Anrecht auf einen sogenannten Unterhaltsvorschuss, der für Kinder unter 6 Jahre bis zu 133 Euro monatlich beträgt und für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren bis zu 180 Euro. Der Unterhaltsvorschuss wird für maximal 72 Monate gewährt. Nähere Informationen dazu erteilt das örtliche Jugendamt.


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