Yoga für den kleinen Geldbeutel



Yoga für wenig Geld

Yoga ist perfekt, um im Alltag zu entspannen, fit zu bleiben und die Seele baumeln zu lassen – allerdings kann das Hobby ganz schön ins Geld gehen. Wer in seinem Freizeitbudget noch etwas Geld für Kino, gutes Essen und Reisen behalten möchte, der sollte sich die Mitgliedschaft im schicken Studio lieber genau überlegen. Wir haben daher die besten Tipps für eine günstige Yoga-Praxis für Sie zusammengestellt.

Muss es wirklich die teure Ausstattung sein?

Wer Yoga Magazine aufschlägt, kann sich den Anzeigen für schicke Yoga-Leggings und hübsche Tops kaum entziehen – die Versuchung, gleich zu Anfang erst einmal ordentlich in die entsprechende Ausstattung zu investieren ist daher groß. Eine gute Yogamatte, die Ihnen Halt bietet und Ihre Gelenke schont, ist natürlich sinnvoll, ein komplett neues Outfit brauchen Sie allerdings nicht unbedingt. Möchten Sie Yoga anfangs erstmal nur ausprobieren, dann reicht dehnbare Kleidung, in der Sie sich wohlfühlen vollkommen aus. Leggings, T-Shirts oder Shorts beispielsweise sind ideal, da sie Ihren Bewegungsfreiraum nicht einschränken. Möchten Sie sich dennoch lieber ein neues Yoga-Outfit zulegen, dann sollten Sie nach Sport-Outlets und Sonderangeboten Ausschau halten. Selbst Markenartikel, die größere Sporthersteller speziell für Yoga entwickeln, werden nach der Saison oder bei Überhängen oftmals deutlich reduziert.

Mit Zuschuss von der Krankenkasse bares Geld sparen

Viele Krankenkassen bezuschussen Yoga-Kurse, da sie für die Gesundheit förderlich sind und einen langfristigen positiven Effekt auf die Flexibilität und das allgemeine Wohlbefinden haben können. In vielen Fällen werden die Kosten für Präventionskurse, zu denen auch Yoga gehört, zu achtzig Prozent getragen. Vorraussetzung ist, dass der Kursleiter ausreichend qualifiziert ist und es sich um einen mehrwöchigen Kurs handelt. Außerdem müssen Teilnehmer an mindestens 80% der Unterrichtsstunden teilnehmen, um anschließend eine Erstattung der Kosten beantragen zu können. Einige Krankenkassen, zum Beispiel die IKK Berlin-Brandenburg und die AOK Nordost, tragen sogar die gesamten Kosten eines entsprechenden Yoga-Kurses. Die am häufigsten geförderten Angebote sind Hatha-Yoga-Kurse, bei denen das Gleichgewicht von Körper und Geist im Vordergrund steht. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass es in diesem Bereich etliche wissenschaftliche Studien gibt, die nachweisen konnten, dass derartige Kurse einen besonders positiven Effekt auf unterschiedliche Aspekte der Gesundheit haben. Fragen Sie am besten direkt bei Ihrer Krankenkasse nach und lassen Sie sich das Antragsverfahren genau beschreiben. Viele Krankenkassen halten Listen mit lokalen Kursen bereit, die förderungsfähig sind, oder bieten sogar eigene Kurse in Zusammenarbeit mit örtlichen Studios an.

Yoga in den eigenen vier Wänden

Wer zeitlich flexibel Yoga praktizieren und dabei gleichzeitig Geld sparen möchte, der kann auch in den eigenen vier Wänden die Yoga-Matte ausrollen. Selbst für Anfänger gibt es im Netz und auf DVD Tausende von Kursen, mit denen Sie von Sonnengebeten über die Krähe bis hin zum herabschauenden Hund etliche Yoga-Positionen und Abfolgen lernen können. Wer nach bestimmten Angeboten sucht, die es im örtlichen Studio nicht gibt, wird im Netz sicher fündig: auch speziellere Themen wie Yoga für das Herz, Yoga für die Rückengesundheit oder Yoga zum Abnehmen werden hier aufgegriffen. Auf Youtube zum Beispiel gibt es etliche kostenlose Videos, die man jederzeit und überall abrufen kann. Wer möchte, kann sich bei einer der Yoga-Plattformen, die sich über Google ganz leicht finden lassen, registrieren und kann dann auf unzählige hochwertig produzierte Yoga-Videos zugreifen, mit denen mansich seinen eigenen Trainingsplan erstellen kann. Der Nachteil an den Yogastunden zuhause ist natürlich, dass man keine direkte Unterstützung vom Lehrer erhält. Leiden Sie unter körperlichen Beschwerden, die Ihnen die Übungen erschweren könnten, dann sollten Sie sich vielleicht doch lieber einen lokalen Kurs suchen. Einige Yoga-Schüler finden es deutlich motivierender mit Freunden in einem Studio zu üben, andere wiederum schätzen die große Flexibilität, die einem Yoga-Stunden in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Probieren Sie am besten unterschiedliche Möglichkeiten aus, um herauszufinden, wie Sie Yoga am besten regelmäßig in Ihren Alltag integrieren können.

Einstiegsangebote für kleinere Budgets

Für Neulinge bieten Yoga-Studios oft besonders günstige Angebote an, die den Einstieg erleichtern sollen. In den meisten Fällen erhält man den ersten Monat der Mitgliedschaft so deutlich günstiger oder man hat die Möglichkeit ein Unterrichtspaket mit beispielsweise zehn Stunden deutlich reduziert zu kaufen. Auch Empfehlungsprogramme, bei denen Sie von einem bestehenden Mitglied geworben werden, können eine gute Möglichkeit sein, Geld zu sparen. Darüber hinaus können Sie in manchen Städten Online-Deals finden, mit denen Sie ebenfalls bares Geld sparen können.

Freunde einladen und Privatstunden teilen

Private Yoga-Stunden mit einem qualifizierten Lehrer sind im Normalfall natürlich ziemlich teuer – wenn Sie sich den Lehrer allerdings mit Freunden teilen, können Sie so das Praktische mit dem Nützlichen kombinieren. Bei Organisationen wie dem Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland beispielsweise erhalten Sie Kontaktdaten von sehr gut qualifizierten Lehren in Ihrer Nähe, die auch Privatstunden zuhause anbieten. Wenn Sie sich dann noch zwei bis drei Freunde schnappen und die Kosten teilen, können Sie sich individuellen Unterricht, der an Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann, leisten.

schreibt für Heimarbeit Online.


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