Spartipps – (nicht nur) für Weihnachten!


Geld Sparen - Die besten Tipps

Wahrscheinlich kennt jeder diesen leichten Anflug von Panik im Dezember, wenn man bemerkt, dass man gerne noch dieses und jenes Geschenk kaufen würde und sich überlegt, dass es die kleine Schwester bestimmt toll finden würde, wenn man ihr einen Fallschirmsprung zu Weihnachten schenkt. Ein kurzer Blick auf’s Konto und das Panikgefühl verstärkt sich: Wieso hat man nicht rechtzeitig daran gedacht, ein paar Euro zu sparen? Stattdessen steht man wie jedes Jahr mit fast leeren Taschen da und muss schnell noch schauen, wie man in den letzten Tagen vor Heiligabend noch ein paar Euro einspart. 

Wir haben daher 10 Spartipps gesammelt, die man nicht nur vor Weihnachten gut anwenden kann. Auch wenn wir sicherlich im Dezember so viel wie möglich zu Fuß gehen werden. Schließlich sind Busse und Bahnen nicht gerade billig und fit wird man auch noch dabei.

Tipp 1: Lieber in bar bezahlenTipps zum Geldsparen: Nur mit Bargeld bezahlen

„Nur Bares ist Wahres“ haben meine Großeltern oft gesagt. Auch wenn der Spruch heute abgedroschen klingt, ist tatsächlich etwas Wahres daran: Wer nur mit Karte bezahlt, verliert schnell die Übersicht über seinen Kontostand. Wenn man sich stattdessen Anfang der Woche einen bestimmten Betrag in bar aus dem Automaten holt und alles mit Bargeld bezahlt, fällt es einem in der Regel leichter, auf unsinnige Ausgaben wie zum Beispiel den Coffee to Go zu verzichten. Muss man dafür erstmal 3 Eurostücke abzählen und über die Theke schieben, dann tut das viel mehr weh, als ein Stück Plastik in ein Kartenlesegerät zu stecken.

Tipp 2: Adventskalender ein Jahr vorher kaufen

Tipps zum Geldsparen: Adventskalender im Vorjahr kaufen

Klar – niemand denkt im Dezember schon an das Weihnachtsfest ein Jahr später. Doch vielleicht sollte man sich einfach angewöhnen, Anfang Dezember einen Adventskalender extra zu kaufen. Oft sind die Kalender nach dem 1.12. mindestens 30-50% reduziert, da kann man den Kindern dann auch den teuren Lego-Adventskalender gönnen. Nur halt ein Jahr später. Diese Methode funktioniert natürlich besonders gut bei Adventskalendern, die kein Verfallsdatum haben. Vielleicht sollte man beim Schoko-Adventskalender lieber zweimal auf das Haltbarkeitsdatum schauen, bevor das schon im Sommer abläuft und man dann im nächsten Jahr doch einen Kalender zum Vollpreis kaufen muss.

Tipp 3: Selber kochen!

Tipps zum Geldsparen: Mittagessen selber kochen

Selber kochen… klingt nach Arbeit, oder? Doch für den Anfang reicht es schon, einfach die Überbleibsel vom Sonntagsessen am Montag mit zur Arbeit zu nehmen. So kann man sich zumindest einen Tag in der Woche den Mittagstisch aus der Kantine sparen. Und mal ganz ehrlich, wie gut ist der 5€-Salat aus der Großküche wirklich? Wahrscheinlich könnten Sie mit 5€ pro Tag einen wesentlich besseren Salat zu Hause vorbereiten. Die Fortgeschrittenen kochen übrigens am Sonntag einfach so viel vor, dass es bis mindestens Mittwoch reicht. Oder Sie kaufen einfach Brot und Aufschnitt und ein bisschen Rohkost und packen jeden Abend eine kleine Lunchbox für den nächsten Tag.

Tipp 4: Keine Fertiggerichte kaufen

Tipps zum Geldsparen: Keine Fertiggerichte kaufen

Klar, Fertiggerichte sind lecker. Schließlich muss man nicht selber kochen und der Abwasch danach fällt auch flach, wenn man die Pizza direkt aus dem Karton isst. Leider sind Fertiggerichte aber auch wesentlich teurer als selbstgekochte Mahlzeiten. Im Schnitt kostet eine Pizza vom Lieferservice so um die 10 Euro. Wenn man den Teig selber macht und den Belag selbst auswählt, kommt man wesentlich günstiger weg – meist mit weniger als 5 Euro. Es dauert halt nur etwas länger. Aber dafür haben Sie im Handumdrehen 5 Euro gespart, die Sie in Geschenke für Ihre Liebsten investieren können. Oder in den Lippenstift, der so gut zu Ihrem Weihnachtskleid passen würde.

Tipp 5: Auf dem Wochenmarkt einkaufen

Tipps zum Geldsparen: auf dem Markt einkaufen

Die meisten Wochenmärkte bieten Obst und Gemüse direkt aus Ihrer Region an (es sei denn, Sie leben in Sibirien. Aber dann haben Sie wahrscheinlich gar nicht erst einen Markt. Und wahrscheinlich auch kein Internet. Und dann würden Sie diesen Artikel gar nicht erst lesen.). Da diese keine langen Reisen hinter sich haben, kommt es oft vor, dass die Äpfel vom Markt deutlich billiger als die aus dem Supermarkt sind. Besonders bei saisonalem Gemüse lohnt es sich, erstmal auf dem Markt vorbeizuschauen, bevor man in den Supermarkt geht.

Tipp 6: Kerzen in der Tiefkühltruhe

Tipps zum Geldsparen: Kerzen in die Tiefkühltruhe legen

Kerzen in der Tiefkühltruhe aufzubewahren klingt erstmal etwas seltsam, allerdings hat es durchaus einen tieferen Sinn: Wenn die Kerzen tiefgefroren sind, brennen sie langsamer ab. Dies klappt übrigens besonders gut mit langen Kerzen, Teelichter eignen sich nicht so gut, weil das Metall schwitzen kann, wenn es wieder warm wird.

Tipp 7: Keine Kartendaten speichern

Tipps zum Geldsparen: niemals Kartendaten auf einer Webseite speichern

Ich bin mir sicher, dass fast jeder von uns seine Kartendaten auf mindestens einer Webseite (Amazon, eBay, H&M, …) gespeichert hat. Macht ja auch Sinn – wer will seine Daten schon bei jeder Bestellung von Neuem eingeben? Leider führt es auch oft dazu, dass wir Sachen in den Warenkorb legen und die Bestellung abschließen, bevor wir uns genau überlegt haben, ob wir das Kleid wirklich brauchen oder ob wir uns es diesen Monat leisten können. Zudem ist es sicherer, keinerlei Kartendaten im Internet zu hinterlessen – wo es geht, also immer per Überweisung zahlen. So muss man keine Kreditkartennummer angeben.

Tipp 8: Nach Hause joggen

Tipps zum Geldsparen: von der Arbeit nach Hause joggen

Gerade im Winter ist es schwer, sich nach oder vor der Arbeit aufzuraffen, das warme Haus zu verlassen und ein paar Runden um den Block zu joggen. Was allerdings nicht ganz so schwierig ist, ist direkt nach der Arbeit joggen zu gehen. Man muss ja schließlich eh irgendwie nach Hause kommen. Da kann man gleich joggen. Geht schneller als Gehen, ist gesünder als Fahren, hält fit und schüttet außerdem Endorphine (Glückshormone) aus, die in der dunklen Jahreszeit garantiert nicht schaden. Und obendrauf spart man sich noch das Geld für’s Fitnessstudio! Rucksäcke, die beim Joggen nicht auf dem Rücken rumhüpfen gibt es übrigens schon für 15-30 Euro, da passen auf dem Hinweg die Sportsachen rein und auf dem Rückweg die Büroklamotten.

Tipp 9: Erstmal drüber schlafen

Tipps zum Geldsparen: Mit großen Anschaffungen warten

… und zwar am besten 30 Mal. Forscher haben herausgefunden, dass wir bessere Entscheidungen treffen, wenn wir ausgeschlafen sind. Außerdem sehen wir vieles sehr viel klarer am nächsten Morgen. Bevor Sie also das nächste Mal direkt eine größere Anschaffung tätigen, fragen Sie sich, ob Sie das Produkt wirklich, wirklich brauchen. Schreiben Sie alle Pro und Cons auf und warten Sie einen Monat. Schauen Sie sich dann die Liste nochmal an. Brauchen Sie das Produkt wirklich noch? Konnten Sie in den letzten 30 Tagen fast nicht ohne das Produkt leben? Lohnt es sich? Falls ja, dann greifen Sie zu. Falls nicht, haben Sie gerade einen Haufen Geld gespart.

Tipp 10: Zu Fuß gehen

Tipps zum Geldsparen: zu Fuß gehen

Zugebeben, dieser Tipp ist natürlich nicht besonders clever, wenn Sie 30km entfernt von Ihrem Büro wohnen. Aber alles was unter 5-10 Kilometern ist, kann man auch zu Fuß erreichen. Und ein stammer Marsch vor der Arbeit schadet in der Regel nicht. Sie werden wesentlich wacher auf der Arbeit erscheinen, fühlen sich besser, haben Kalorien verbrannt und sparen zudem noch einen Haufen Geld! Wetterfeste Schuhe und ein zuverlässiger Schirm sowie eine atmungsaktive Jacke sind natürlich empfehlenswert. Obendrein müssen Sie Ihren Morgen nicht mit dem Gesicht in der schwitzigen Armbeuge von einem Mitfahrer in der überfüllten S-Bahn verbringen. Ist doch auch was Schönes.

Tipp 11: Budget, Budget, Budget!

Tipps zum Geldsparen: Ein Budget aufstellen

Kommt der letzte Werktag im Monat, freut sich der Einzelhandel. Denn die meisten Menschen fühlen sich besonders großzügig, wenn sie gerade bezahlt worden sind und geben gerne ein paar Euro extra aus. Das man sich den Shopping-Trip am Anfang des Gehalts nicht hätte leisten sollen, zeigt sich dann meist in der letzten Woche des Monats. Oft ist das Essen dann ein wenig knapp und shoppen gehen kann man dann auch vergessen. Ein wenig vorausschauendes Planen kann da helfen: Stellen Sie einfach ein Budget auf, sobald Sie Ihr Gehalt auf dem Konto haben. Ziehen Sie zuerst alles ab, was „feste Ausgaben“ sind (Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Transportkosten, etc). Dann wird berechnet, wieviel Euro Sie pro Woche für Ihren Lebensmitteleinkauf benötigen. Die meisten Alleinstehenden kommen mit 20-40 Euro pro Woche aus. Ziehen Sie dann das ab, was Sie gerne sparen möchten. Alles was nun noch übrig ist, kann getrost auf den Kopf gehauen werden – aber erst, nachdem Sie wirklich alle Ausgaben für den kommenden Monat berücksichtigt haben. Kein Schummeln erlaubt!

 

schreibt für Heimarbeit Online. Ihr könnt sie über Twitter oder Facebook erreichen.

 


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