Wem wird 2013 die Arbeit ausgehen?


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Die Bundesregierung rechnet mit dem Einfluss der Eurokrise auf den Arbeitsmarkt. Nach drei Jahren, in denen die Arbeitslosenzahlen abnahmen, räumt man wieder einen leichten Zuwachs ein. Dieser kann allerdings auch erheblich heftiger ausfallen, meinen Experten. Denn die Eurokrise wird sich 2013 nicht als schleichender Prozess, sondern mit deutlichen Einschlägen darstellen. Dass dann Arbeitgeber schleunigst reagieren, ist eine bekannte Tatsache. Die gefährdetsten Jobs sind immer noch die in Unternehmen, die auf den Strukturwandel reagieren müssen, wie zum Beispiel der Schiffbau.

Lohneinbußen stellte der Verband Deutscher Ingenieure aber 2012 auch in etablierten Branchen wie der Energiewirtschaft, der Elektronik und der Elektrotechnik fest. Ingenieur- und Planungsbüros sind am härtesten betroffen. Sie sind die ersten, die unter dem Trend zur Auslagerung leiden. Fachkräfte, die von zu Hause aus arbeiten, oder Mütter in Heimarbeit, übernehmen solche Aufträge meist zu wesentlich günstigeren Konditionen für die Firmen.

Ganz schlecht sieht es ab 2013 für Schornsteinfeger aus. Den traditionellen Glücksbringern droht ab 2013 nicht nur die internationale, sondern auch die nationale Konkurrenz von Heizungsbauern. Auch das könnte ein neuer Job für Geld verdienen von zuhause aus werden.

Minijobs kontra Festanstellungen     

In vielen Branchen ist der Zusammenhang zwischen dem Wachstum von Minijobs und dem Rückgang regulärer Jobs deutlich zu sehen, z.B. im Einzelhandel, im Gastgewerbe, im Gesundheitswesen und im  sozialen Bereich. Hier wird zunehmend deraktiviert, in dem Hilfskräfte stundenweise einspringen. Gerade Betriebe mit weniger als zehn Mitarbeitern können sich eine zusätzliche sozialversicherungspflichtige Stelle auf Grund des diskontinuierlichen und geringen  Arbeitsvolumens nicht leisten.

Die echten Zuwachsraten für zuhause arbeiten aber kommen weiter von den größeren Unternehmen. Diese sparen Betriebs- und Personalkosten, wenn sie Arbeiten, die nicht zum engeren Tätigkeitsgebiet zählen, auslagern. Das ist auch seriöse Heimarbeit ohne Kosten, denn die Unternehmen zahlen zwar weniger, aber pünktlich. Arbeiten von zu hause wird deshalb für Sekretärinnen oder Schreibkräfte immer interessanter. Eine lukrative Heimarbeit für Mütter sind z.B. Übersetzungen. Geld verdienen von zuhause kann man auch mit jeglicher Internet-Tätigkeit. Wer die Online Jobs nicht nur als Nebenverdienst von zu hause aus auffasst, die beim täglichen Surfen mit anfallen, kann sich auch eine „Online-Existenz“ mit zuhause arbeiten aufbauen. Allerdings lauern hier erhebliche Gefahren für eine seriöse Heimarbeit ohne Kosten. Wer im Internet auf Angebote stößt, die arbeiten von zu hause offerieren, aber finanzielle Vorleistungen fordern, sollte lieber die Finger davon lassen.

Einbußen auch in den expandierenden Märkten

Während klassische Arbeiten, die sich via Internet und zuhause arbeiten realisieren lassen, weiter mit Zuwachsraten rechnen können, ist bei den Webgestaltern selbst bereits ein riesiges Überangebot entstanden. Ähnlich dem BWL-Studium, das seine Absolventen kaum noch auf angemessene Arbeitsplätze entlassen kann, hat der Boom bei den ausgebildeten und selbst ernannten Mediengestaltern dazu geführt, dass IT-Dienstleistungen außerhalb des Programmierens immer preiswerter zu haben sind. Bisher eine ideale Heimarbeit für Mütter und eine gute Möglichkeit, Geld zu verdienen von zu hause, hat die Sparte deutlich nachgegeben. Für viele, die zu hause arbeiten, ist das Betätigungsfeld nurmehr ein Nebenverdienst von zu hause geworden. Anteil an dieser Entwicklung haben aber auch die vielen Anbieter im Web, die Usern leicht nutzbare Web-Bausteine und Tools zur Verfügung stellen.

Nicht was Du Dir unter Heimarbeit vorgestellt hast? Wie wärs mit Schülerjobs ab 14?

 

 


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