Arbeiten korrigieren in Heimarbeit


Arbeiten und Klausuren korrigieren in Heimarbeit

Redakteure verdienen damit ihr täglich Brot, Lehrer verbringen einen Großteil ihrer Zeit damit und Eltern übernehmen diesen Job über Jahre hinweg unentgeltlich für ihre Kinder im schulreifen Alter- Arbeiten korrigieren. Doch kann man diese Tätigkeit auch als Beruf ausüben? Das kann man sehr wohl, und dies meist sogar in Heimarbeit!

Voraussetzungen

Der sichere Umgang mit der Rechtschreibung, Grammatik und der Interpunktion ist ein wesentlicher Bestandteil für die Ausübung des Korrigierens von Arbeiten in Heimarbeit. Hilfreich ist dabei ein automatisches Rechtschreibprogramm, im besten Fall überprüft dieses gleichzeitig auch die Grammatik. Aber auch ein Duden sollte für die Tätigkeit als Korrekturleser in Heimarbeit angeschafft werden. Des Weiteren benötigt man zum Arbeiten korrigieren einen Computer mit Internetanschluss, so dass die zu korrigierenden Texte empfangen und nach getaner Arbeit auch wieder versandt werden können. Weiterhin können ein Drucker sowie ein Scanner nicht schaden, falls eine Arbeit in Papierform benötigt wird.

Wie kommt man an die Texte die zu korrigieren es gilt?

Ratsam ist eine eigene Homepage, auf welcher das Angebot, welches den Kunden erwartet, ersichtlich ist. Zudem kann man initiativ an Unternehmen und Vereine herantreten, von denen man denkt, dass diese einen Korrekturleser benötigen könnten.

Arten des Korrekturlesens

Entweder erhält der Korrekturleser die Arbeit in Papierform via Post oder elektronisch per E-Mail. Wird die Papierform gewünscht, wird mit Hilfe des Dudens geprüft, ob die geschriebenen Passagen korrekt sind. Ist etwas zu überarbeiten, so wird die Stelle markiert, welche ausgebessert werden muss. Ähnlich läuft es bei der elektronischen Variante ab, nur dass in diesem Fall alles in einer Word Datei abgehandelt wird. Das kann entweder so passieren, dass der Kunde sieht, welche Teile des Textes überarbeitet worden sind, oder aber er bekommt lediglich die Endfassung zurück.

Wie viel verdient ein Korrekturleser?

In den meisten Fällen ist das Korrekturlesen eine freiberufliche Arbeit. Das heißt, dass jeder seinen Preis selbst festlegen kann. Zu beachten gibt es dabei jedoch einige Dinge: Der Preis sollte so berechnet werden, dass am Ende – sprich nach allen Abzügen – auch ein finanzieller Gewinn übrig bleibt. Auch sollte man die eigenen Preise an den Preisen der Mitbewerber ausrichten, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Möglich ist es, das nach einem pauschalen Stundensatz abgerechnet wird, oder aber auch die Vergütung pro Seite. Jede Seite wird in etwa mit 1500 Zeichen festgelegt, wobei auch die Leerzeichen mitgezählt werden. Der durchschnittliche Preis eines professionellen Korrekturlesers beläuft sich auf etwa 3,50 bis 5 Euro pro Seite, abhängig vom Thema der Arbeit.

Wer lässt Arbeiten korrigieren?

Alle Arbeiten, die in den Medien veröffentlicht werden wie etwa Anzeigen, Artikel, Fernsehberichte, Internetartikel und vieles mehr werden nach dem Verfassen der Texte von mindestens einem weiteren Mitarbeiter gegengelesen. Aber auch Studenten, die ihre Diplom- oder Master- Arbeit abliefern möchten, greifen häufig auf einen Korrekturleser zurück. Angebote für derartige Tätigkeiten findet man nicht nur im Internet in den gängigen Stellenbörsen, sondern mitunter auch in den Anzeigenteilen der Zeitungen oder in Form von Aushängen an den lokalen Universitäten.


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