Briefmarken online verkaufen


mit Briefmarken in Heimarbeit Geld verdienen

Wer Briefmarken sammeln als altes, verstaubtes Hobby abtut, irrt sich gewaltig. Immer noch faszinieren die kleinen bunten Objekte Millionen von Sammlern und die Sammelgebiete erweitern sich ständig. Frankierungen durch neue Postdienste, neue Versandarten und immer wieder neue Anlässe, zu denen Postwertzeichen und Sonderstempel ausgegeben werden, lassen Briefmarken sammeln zu einer Art Zeitdokumentation werden. Im Kontext sagen Briefmarken viel mehr aus, zum Beispiel auf historischen Briefkuverts auf Postkarten. Deshalb sollte man sie dort auch nicht herauslösen.

Für diese so genannten Ganzsachen werden bessere Preise geboten als für die Briefmarke allein. Die Feldpost aus den Weltkriegen ist beispielsweise ein solches Gebiet. Aber auch außergewöhnliche Poststellen erhöhen den Wert von Briefmarken. So gibt es außergewöhnliche Einwurfstellen für Wassertouristen oder anlassgebundene Poststellen (beispielsweise in der Weihnachtszeit), die mit der Seltenheit ihrer Stempel für Exklusivität sorgen. Briefmarken sammeln oder verkaufen funktioniert in der Gegenwart also noch genau so gut wie früher. Der Handel ist sogar leichter geworden, denn heutzutage kann man Briefmarken online verkaufen.

Briefmarken online verkaufen – wie geht es?

Im Wesentlichen gibt es zwei Wege, um Briefmarken online verkaufen zu können. Das eine ist der klassische Verkauf, das andere die Auktion. Im ersten Falle meldet man sich bei einem Online-Händler an und bekommt anhand einer aufgestellten Liste oder des übersandten Materials ein Angebot. Wenn es akzeptabel ist, wird der angebotene Preis sofort beglichen und das Briefmarken online verkaufen ist faktisch in zwei Schritten vollzogen. Bei dieser Verkaufsart besteht keinerlei Aufwand. Selbstverständlich kann man auch selbst seine Briefmarken online verkaufen, indem man sie auf Sammlerportalen oder bei eBay anbietet. Dazu muss der Verkäufer aber auch alles selbst organisieren. Ob sich mehr als der Mindestpreis beim Händler erreichen lässt, ist allerdings fraglich.

Wer bessere Preise für seine Briefmarken haben möchte, gibt sie zur Auktion. Auch das geht über online-Auktionshäuser. Man übergibt die Briefmarken treuhänderisch, selbstverständlich mit einer korrekten Quittung und den genauen Festlegungen für die Auktion. Die Einlieferung kann mit konkreten Listen und Katalogpreisen erfolgen, muss aber nicht. Viele Auktionshäuser übernehmen diesen Service und ersparen dem Einlieferer so viel Zeit.

Denn alle Objekte werden ohnehin noch einmal von Spezialisten gesichtet, auf Zustandsqualität geprüft und in so genannte Lose aufgeteilt. Die Losnummer und die Beschreibung des darin enthaltenen Angebots gehen in die Auktionskataloge ein, so dass sich die Interessenten vorher genau informieren können, sogar über Fotos. Das Auktionshaus sorgt für eine gute Werbung, um recht viele Briefmarken-Liebhaber für die Auktion zu interessieren bzw. verfügt über einen großen Kundenstamm. Damit steigen die Chancen des Anbieters, dass sich mehrere Interessenten für sein Los finden und sich im Preis überbieten.

Die Ergebnislisten werden jedem Anbieter zur Kenntnis gebracht. Er erhält den erzielten Preis ausgezahlt abzüglich einer Provision von 10 bis 20 Prozent für das Auktionshaus.


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2 Kommentare
  • Yoraldine Ensur

    19/02/2012 07:40

    • Yoraldine Ensur

      19/02/2012 07:46

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