Für DaWanda basteln



Bei DaWanda Geld verdienen

Wer ein wenig Kreativität und handwerkliches Geschick mitbringt, kann sich mit eigenen Bastelarbeiten ein schönes Nebeneinkommen sichern.

Der beste Ort, um die eigenen Bastelarbeiten zu verkaufen, ist das Internetportal Dawanda.de, das ganz auf selbstgefertige Handarbeiten spezialisiert ist.

Was ist Dawanda?

Dawanda wurde 2006 in Berlin gegründet und zielte auf das neue Lebensgefühl der urbanen Mittelschicht, die von kommerzieller Massenware und Discounter-Produkter. So wie auf dem Lebensmittelmarkt auf einmal teure Bio-Ware und vegetarisches oder veganes Essen zum Trend wurde, legte diese Kundschaft immer mehr Wert auf selbstgefertigte individuelle Handarbeiten.

dawanda logo

Ob selbstgefertigte Kleidung, Strickwaren, Schmuck, Deko-Artikel und Möbel – Bei Dawanda fanden Bastler jeder Art eine Möglichkeit, ihre Dinge einem großen Publikum anzubieten. Das deutschsprachige Portal von Dawanda wurde so erfolgreich, dass sich schon bald zur deutschen Plattform eine englische und eine französische Ausgabe gesellte.

2010 schrieb Dawanda zum ersten Mal schwarze Zahlen und expandierte vor kurzem auch nach Spanien, Italien, Polen und in die Niederlande. Vorbild von Dawanda war die amerikanische Seite Etsy, die 2005 in Brooklyn an den Start ging und mittlerweile auch eine deutschsprachige Ausgabe betreibt.

Was kann ich für Dawanda basteln?

Im Grunde alles, was sich selbst basteln lässt. Sehr beliebt ist handgefertiger Schmuck, individuelle Accessoires wie selbstgenähte Taschen, Haarreifen oder Schals, aber auch Deko-Artikel, Kindersachen und selbstgefertigte Möbel. Dawanda legt großen Wert auf „individuelle“ Produkte, d.h. wer zum Beispiel Oster-Dekorationen und Adventskränze basteln will, sollte zehn unterschiedliche Osternester und Adventskränze anbieten und nicht den gleichen Adventskranz zehnmal. Eine Ausnahme gibt es jedoch auch: In der Kategorie „Vintage“ können gebrauchte Gegenstände und Kleidungsstücke angeboten werden, solange sie mindestens 20 Jahre alt sind.

Mit Basteln Geld verdienen

Aber Vorsicht: Bei Dawanda tummeln sich zahllose hervorragende Profis, die bereits seit Jahren Schmuck anfertigen, aus Papier wahre Kunstwerke zaubern oder geschmackvolle Seidenschals entwerfen. Wer da mithalten will, sollte schon ein entsprechendes Talent und viel Kreativität mitbringen.

Was kann ich bei Dawanda verdienen?

Die Einkünfte hängen natürlich auch vom Fleiß ab: Aufwändige Bastelarbeiten nehmen schließlich oft mehrere Stunden Arbeit in Anspruch. Wer also zum Beispiel nur fünf schöne Ostergestecke zaubert,  kann auch nur entsprechend viel Umsatz machen. Wer zehn Gestecke bastelt, verdient das Doppelte.

Dawanda verlangt eine geringfügige Einstellgebühr für jeden Artkel (10 -30 Cent) und 5% Provision bei einem erfolgreichen Verkauf. Wer also in einem Monat fünf schöne Ostergestecke für je29,90 Euro verkäuft, hat 146,50 Euro verdient (wovon dann noch die Materialkosten abgezogen werden müssen um den Reingewinn zu ermitteln).

Geld verdienen

Jeder sollte also beim Anbieten der Ware zunächst kalkulieren, welche Kosten entstehen und wie hoch der Verdienst liegen muss, damit sich die Arbeit überhaupt lohnt. Es gibt durchaus auch Künstler, die für ein einziges abstraktes Gemälde über 500 Euro verlangen (und bekommen).

Was muss ich bei Dawanda noch beachten?

Wer mit der Absicht Gewinne zu erzielen Handel betreibt (und das sind eigentlich alle Verkäufer bei Dawanda), benötigt einen Gewerbeschein und muss Gewerbesteuer entrichten.  Eine „Bagatellgrenze“ kennt der Gesetzgeber nicht. Wer ohne Gewerbeschein loslegt und vom Finanzamt erwischt wird, muss mit einer Geldbuße von bis zu 1000 Euro rechnen – das ist es nicht wert, um einige Euro Gewerbesteuer zu sparen.

 schreibt regelmäßig für Heimarbeit Online.


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