Ist Questler Abzocke?


Ist Questler eine seriöse Firma?

Neue Formen des Internet-Marketings werfen auch immer wieder neue Fragen auf. Das Portal questler.de, dass sich selbst als Schnäppchenmarkt im Internet bezeichnet, hat einige Aspelte aus dem Online Marketing Bereich kombiniert und daraus ein buntes Angebot gestrickt, dass ganz offensichtlich für viele User interessant ist. Es gibt Verdienstmöglichkeiten, Gewinnspiele, Rabatte, kostenlose Produktproben und Aktionen. In den letzten sechs Jahren hat das Portal nach eigenen Angaben 90.000 Mitglieder gewonnen und über 1,25 Millionen Euro ausgezahlt. Beim Ciao Verbrauchertest schnitt man mit guten 4,5 Sternen ab. Trotzdem gibt es in den Erfahrungsberichten Stimmen, die sich kritisch zu Questler äußern. Doch wie kommt es dazu?

Reizwort Schneeballsystem

Schneeballsysteme haben unrühmliche Schlagzeilen gemacht und immer wieder taucht der alte Trick im neuen Gewand auf. Das Prinzip, neue Mitglieder anzuwerben, nur um der Spitze der Pyramide zu Einkünften zu verhelfen, ist für Schneeballsysteme charakteristisch. Aber eben nur dieses Prinzip. Denn wenn jeder Teilnehmer auch von dem neu entstehenden System profitiert, kann man nicht mehr von einer unseriösen Masche reden. Dann wäre jeder Direktvertrieb, jede Bank, jedes Versandhaus, ja jedes kleine Ladengeschäft, das die Mund-zu-Mund-Propaganda honoriert, ein Abzocker. Man sieht, mit solchen Vorwürfen sollte man sich zurückhalten, und das auch im Bezug auf Questler. Das Portal macht nichts weiter, als Vergünstigungen für denjenigen einzuräumen, der neue Mitglieder wirbt. Auch diese können das tun und in gleicher Weise profitieren. Deswegen handelt es sich jedoch längst nicht um ein Schneeballsystem.

Reizwort Werbung

Questler bietet nicht nur die Vergütung von paidmails, sondern damit verbunden auch die Honorierung von Fragen, die sich auf die beworbenen Produkte, Leistungen oder Anbieter beziehen. Über 2.000 kommerzielle Partner kooperieren mit Questler und verursachen natürlich ein immens hohes Werbevolumen. Das ist nicht jedermanns Sache, aber wer sich auf das System einlässt, kann sich hinterher nicht beschweren, dass er mit Werbung überhäuft wird. Auf irgendeine Weise müssen das Geld und die Prämien, die den Usern zugute kommen, hereingeholt werden und Werbung ist nun einmal die Haupteinnahmequelle im Web.

Es ist müßig zu streiten, ob das Verhältnis von Eigenverdienst und Ausgabe an die Mitglieder des Portals Abzocke ist oder nicht. Erstens ist das jedem Betreiber selbst überlassen und zweitens gibt es im Fall von Questler mehrere Zehntausend User, die mit den Verhältnissen sehr zufrieden sind. Die Vergütung für paidmails ist zwar nicht Weltspitze, aber dafür gibt es zusätzliche Belohnungen.

Im Übrigen hat die taffe Computergeneration längst ihre eigenen Tricks gegen lästige Werbung gefunden. Selbst wer seine Kontaktdaten preisgibt und sich mit der Zusendung von Werbung einverstanden erklärt, kann die Werbewelle ins Leere laufen lassen, z.B. mit eigenständigen Email-Adressen oder einer Gratiskarte von O2. Im Gegenzug darf der User natürlich nicht die falschen Clicks bedienen und sich Abonnements an den Hals holen, die er gar nicht will.

Questler ist keine Abzocke, sondern nur eine geschickte Zusammenstellung von Leistungen, die die Bedürfnisse der Nutzer befriedigen.


Diesen Artikel teilen

Jetzt anmelden

Bis zu 15€ pro Umfrage verdienen oder Gutscheine, Produkte und vieles mehr erhalten.

Weiblich
Männlich
Wir schützen Ihre Daten: Datenschutz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.