Katzensitter werden und in Heimarbeit Geld verdienen


Als Katzensitter Geld verdienen

Bereits vor 9.000 Jahren, als der Mensch begann sesshaft zu werden, haben Mensch und Katze ein gemeinsames Leben geführt, wenn die Katze dabei auch lediglich den Abfall des Menschen vertilgte. Möglicherweise ergab es sich aufgrund der gegenseitigen Vorteile nach und nach, dass sich die Katze zu einem beliebten Haustier entwickelte. Bereits vor 6.000 Jahren begann schließlich in Ägypten die Domestizierung der Katze durch den Menschen.

Die Wohnungskatze – das beliebteste Haustier

Studien zufolge war die Katze in den 1990er Jahren erstmals ein wesentlich beliebteres Haustier als der Hund. In vielen Haushalten bekommt die Katze täglichen Auslauf, teilweise sogar eine Katzenklappe, sodass sie nach Belieben jederzeit im Haus ein- und ausgehen kann. In einigen Haushalten ist man jedoch dazu übergegangen, die Katze als Hauskatze zu halten, meist sogar nur eine Katze allein. Solchen einzelne Hauskatzen kann jedoch nach gewisser Zeit, wenn sie nur wenig Kontakt zum Menschen haben – was insbesondere bei berufstätigen Familien schnell der Fall sein kann – durchaus langweilig werden und schlussendlich dazu führen kann, dass sie ein unerwünschtes Verhalten aufweisen. Hat eine Katze jedoch einen Artgenossen mit dem sie spielen und toben kann, mit dem sie ihr natürliches Verhalten ausleben kann, so muss sich der Mensch in diesem Fall keine Gedanken machen, wenn er mehrere Stunden am Tag nicht zuhause ist. Jedoch hat eine Hauskatze gegenüber einem Freigänger keine Abwechslung. Sie sieht jeden Tag das gleiche, sitzt stets auf den gleichen Plätzen, sieht bei jedem Blick aus dem Fenster dieselben Bilder und sie wird wohl nie die Möglichkeit haben auf Bäume zu klettern oder eine Maus zu fangen.

Katzensitter werden – ein Job mit Zukunft

Aufgrund der Tatsache, dass viele Menschen Arbeitnehmer sind und deshalb den halben Tag nicht zuhause sind, bleibt eine Hauskatze oft sich selbst überlassen. Doch für eben solche Fälle gibt es die Möglichkeit, einen Katzensitter zu engagieren. Ein Katzensitter wird sich während Ihrer Abwesenheit – oft zu einer vereinbarten Uhrzeit – im Haushalt des Tierhalters einfinden und sich liebevoll um das Tier kümmern, Futter und Wasser frisch machen, die Katzentoilette reinigen, mit der Katze spielen und schmusen, eben alles das, was der Halter sonst tun würde. Aber auch wenn der Haustierbesitzer auf Urlaub ist, kommt ein Katzensitter zum Einsatz um die täglichen Bedürfnisse der geliebten Samtpfote zu erfüllen.

Katzensitter sollten sich unbedingt mit verschiedenen Katzenarten und deren Ansprüche auskennen, denn es gibt sowohl verschüchterte als auch aggressive Katzen, aber auch solche die einem den letzten Nerv rauben können. Wer Katzensitter werden möchte, sollte daher mit jeder Situation umgehen können. Auch sollte ein Katzensitter stets wissen, was im Falle eines Notfalls zu tun ist und im besten Fall sogar Lebensrettende Maßnahmen beherrschen. Der Verdienst ist meist Verhandlungssache, doch sind durchaus etwa 5 bis 10 Euro je Besuch möglich.

Vermittlungsportale finden sich inzwischen zahlreich im Internet. Hier können Tierhalter in der Regel das Profil eines Katzensitters einsehen und sich direkt mit diesem in Verbindung setzen.

 

Copyright des Bildes liegt bei Moyan Brenn und Flickr.


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