Minijob Kugelschreiber


Das Internet ist zu einem der größten Marktplätze für Jobangebote geworden. Leider sind damit hier auch einige weniger ehrenwerte Anbieter unterwegs, Tendenz steigend. Bei ihnen geht es nicht um das Angebot an sich, sonder nur darum, Interessenten auf ihre Website zu locken. Solange es dabei nur um vorgetäuschte Besucherzahlen geht oder das Email-Sammeln für Werbezwecke, mag man das noch unter Kleinkriminalität abbuchen. Wenn aber substanzielle Daten oder das Geld der User das Ziel sind, ist absolute Vorsicht geboten. Kein Besucher einer Website sollte dort Daten hinterlassen, die seinen Wohnsitz oder gar seine Bankverbindung betreffen. Noch weniger sollte er irgendetwas kaufen, von dem nicht klar ist, was dahinter steckt.

Natürlich lässt sich kein Mensch so einfach zu solchen Handlungen hinreißen. Deswegen denken sich diese Anbieter die fiesesten Tricks aus, um User zu interessieren. Am glaubhaftesten ist, was am simpelsten klingt: zum Beispiel ein Angebot Minijob Kugelschreiber zusammenbauen.

Der Minijob Kugelschreiber als Lockmittel

Jeder hat schon einmal einen Kugelschreiber zusammengesetzt. Es ist leicht und absolut nachvollziehbar, dass diese Tätigkeit als Endfertigung vorproduzierter Teile in Frage kommt. Außerdem kennt man den Minijob Kugelschreiber zusammenbauen als klassische Heimarbeit. Wenn dann bis zu ein Euro für jeden zusammengesetzten Kugelschreiber in Aussicht gestellt wird, scheint sie endlich wahr zu werden, die Möglichkeit sich leicht Geld zu verdienen. Schnell ist man dann auf der Seite des Anbieters und hat sich vielleicht sogar schon beworben.

Die schlechte Nachricht: den Minijob Kugelschreiber gibt es nicht mehr. Kugelschreiber sind längst Fließbandprodukte und Massenware, die durch eine individuelle Montage um ein Vielfaches teurer würden. Das trifft natürlich auch auf exklusive Kugelschreiber zu, auch wenn der Anbieter des Minijob Kugelschreiber scheinbar logisch mit diesem Argument auftritt. Er baut einfach auf die Bekanntheit des Produkts, die simple Handhabung der Montage und den Lockruf des Geldes.

Der Minijob Kugelschreiber ist eine Falle

Wer sich nun einen Bausatz oder ein „Starterpaket“ bestellt hat, ist zwischen 30 und 650 Euro ärmer. Dafür erhält er zwar ein Kästlein mit jeweils unterschiedlichen Kugelschreiberteilen, aber der Minijob Kugelschreiber zusammenbauen findet nur noch zum privaten Gebrauch statt. Denn eine Verpflichtung, die zusammengebauten Kugelschreiber abzunehmen, geht der Anbieter nicht ein.

Noch perfider ist die Kontaktaufnahme über eine teure 0190-Nummer. Jede Minute des Anrufs kostet richtig Geld und am Ende steht der Interessent mit wertlosen Informationen da oder noch mit zusätzlichen Kosten für das bestellte Set. So traurig es für den vermeintlich leichten Verdienst auch ist, aber kein Schreibwarenhersteller oder Marketingunternehmen bietet eine solche Tätigkeit an.

Auf Grund der dubiosen Angebote für den Minijob Kugelschreiber hat das Portal nebenjob.de beispielsweise eine entsprechende Anfrage bei den o.g. Unternehmen gestartet und hat keine einzige positive Antwort erhalten. Genau so wenig konnte auch nur irgendein Anbieter im Internet identifiziert werden, der auch wirklich für den Minijob Kugelschreiber Geld zahlt.


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