Mit Ebay Geld verdienen – in Heimarbeit


Ebay

Das Auktionshaus eBay hat sich im Laufe der Jahre zum größten Verkaufsportal weltweit entwickelt. Längst bieten hier nicht mehr nur Privatpersonen gebrauchte Alltagsgegenstände an: Die ganze Welt trifft sich zum Handeln und Ersteigern auf eBay.

Wer eine gute Verdienstmöglichkeit mit Heimarbeit sucht, findet bei eBay vielfältige Möglichkeiten als Verkäufer.

Wie kann ich im Nebenjob bei eBay Geld verdienen?

Zunächst gilt es, die Definiton Nebenjob zu beachten: Wollen Sie lediglich ab und zu etwas verkaufen um die Haushaltskasse aufzubessern, können Sie dies als privater Verkäufer steuerfrei tun. Verkaufen Sie regelmäßig Waren auf eBay mit Gewinnabsicht, gelten Sie jedoch als gewerblicher Verkäufer und müssen Gewerbesteuer zahlen. Schon so mancher private Verkäufer bekam unverhofft Post vom Finanzamt, das eine Nachforderung für nicht gezahlte Gewerbesteuern erhebt. Auch müssen gewerbliche Händler stets auf gesetzliche Pflichtangaben wie Impressum und Widerrufsbelehrung in ihren Anzeigen achten.

Die Grenzen zwischen privat und gewerblich sind dabei so schwammig, dass es in den letzten Jahren immer wieder zu Gerichtsprozessen kam, zum Beispiel wenn jemand arglos hunderte alte Bücher anbot oder dutzende Teile Kinderkleidung von den mittlerweile ausgewachsenen Kindern. Wollen Sie mit eBay Geld verdienen, sollten Sie sich auf jeden Fall mit einem Gewerbeschein absichern: Diesen gibt es bei der Stadtverwaltung für 10 bis 45 Euro (je nach Kommune). Bis zu Einnahmen von 17.500 Euro sind Sie als Kleinunternehmer immerhin von der Umsatzsteuerpflicht befreit – und mehr dürfte bei einem eBay Nebenjob auch nicht herumkommen.

Aktueller Screenshot von eBay

Wie kann ich bei eBay verkaufen?

Sie haben die Wahl zwischen der klassischen Auktion und dem Sofortverkauf. Bei der klassischen Auktion bieten Sie Ihre Gegenstände zu einem niedrigen Ausgangspreis an und hoffen, dass interessierte Käufer den Preis durch das Bieten in die Höhe treiben. Dies geht vor allem bei seltenen und gefragten Gegenständen gut – zum Beispiel der tollen Lampe, die Sie aus den 70er Jahren bis heute aufbewahrt haben und die heute als total angesagte „Retro“-Lampe gilt, oder beim zeitlosen Designer-Kostüm von Chanel, das Sie vor 10 Jahren für eine Hochzeit gekauft hatten.

Bei Alltagsgegenständen ist es dagegen schwieriger gute Preise zu erzielen, denn z.B. gebrauchte Bücher werden von hunderten Verkäufern angeboten. Hier lohnen sich eher Festpreise. Auch bei selbstgefertigen Gegenständen, zum Beispiel gestrickten Schals oder gebastelten Deko-Artikeln ist es meist sinnvoller, diese in einem eigenen eBay-Shop zu Festpreisen anzubieten, denn es wäre ärgerlich, wenn nur ein einziges Gebot bei der Auktion einginge, und Sie ein tolles Adventsgesteck für 5 Euro hergeben müssten, obwohl es mindestens 15 Euro wert wäre. Neben den „Geiz ist Geil“-Schnäppchenjäger gibt es eine Menge Käufer im Internet, die durchaus auch bereit wären, 15 Euro als Festpreis in einem eBay-Shop zu bezahlen.

Wie läuft das Verkaufen bei eBay?

Zunächst müssen Sie sich bei eBay als Verkäufer anmelden. Sie können dabei ruhig als Privatverkäufer anfangen und auf gewerblich umsteigen, wenn Sie merken, dass Sie Erfolg haben. eBay verlangt von gewerblichen Verkäufern höhere Einstellgebühren. Die Gebühren sind abhängig vom Ausgangsangebot bzw. vom Festpreis. Privatverkäufer dürfen 20 Angebote pro Monat kostenlos einstellen und zahlen ab dem 21. Angebot 50 Cent. Dazu kommt eine Verkaufsprovision von 10 Prozent des erzielten Preises. Habe Sie Ihre Retro-Lampe beispielsweise für 59 Euro verkauft, zieht eBay 5,90 Euro Provision für sich ab.

Gewerbliche Händler zahlen ohne eigenen eBay-Shop 35 Cent Angebotsgebühr für Festpreisangebote (15 Cent für Medienkategorien), die Angebotsgebühren für Auktionen sind nach Startpreisen gestaffelt und betragen maximal 1,60 Euro (für Auktionen ab 250 Euro).  Die Verkaufsprovisionen orientieren sich an den Kategorien und liegen zwischen 5 und 12%. Wer einen eigenen eBay-Shop führt und dafür Abonnementsgebühren zahlt, erhält Rabatte auf die Angebotsgebühr und die Provisionen.

Logo von Hood.de

Alternativen zu eBay

Vielen Händlern stoßen die Gebühren von eBay so sauer auf, dass sie sich nach kostenlosen eBay-Alternativen umsehen. In Deutschland ist hood.de dabei die bekannteste Alternative. Daneben gibt es noch einige weitere Plattformen wie Auvito.de und Auxion.de.

Allerdings haben diese natürlich bei weitem nicht die Reichweite von eBay. Wenn Sie möglichst viele Käufer erreichen wollen, führt kein Weg an eBay vorbei: Hier können Sie schließlich nicht nur deutsche Kunden erreichen sondern – theoretisch – Kunden in aller Welt, die über ihre eigenen eBay-Portale zu Ihren Waren finden.

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