Wie man sich als Proband für klinische Studien in Deutschland Geld verdienen kann


Wer Interesse daran hat, sich als Proband für klinische Studien in Deutschland Geld zu verdienen, der wird in Annoncen regionaler deutscher Tageszeitungen mitunter bereits fündig. Meist wird neben dem Studienthema auch eine Aufwandsentschädigung genannt, deren Höhe je nach Studie entsprechend variiert. Man kann einfach anrufen und bekommt dann meistens einen Fragebogen zugeschickt, der ermittelt, ob man ein geeigneter Kandidat ist. Wer mit der Teilnahme an klinischen Studien nebenbei Geld verdienen möchte, kommt so aber nicht weit. Finden Sie im Folgenden heraus, wie Sie sich mit dieser Nebentätigkeit am besten ein Zusatzeinkommen schaffen können. Wenn Sie jedoch mehr Informationen zu Kliniken in Deutschland suchen, so können Sie hier Kliniken vergleichen.

Wo erfährt man, wie man Proband für klinische Studien werden kann?

Die Suche nach Verdiensten in klinischen Studien ist heutzutage dank des Internets erfolgreich. In Nebenjob-Zentralen oder in Portalen, die sich auf die Suche nach Probanden für klinische Studien spezialisiert haben, kann man fündig werden. Bei ClinLife – nach eigener Auskunft die größte Studiendatenbank Europas – kann man sich beispielsweise als potentieller Proband registrieren lassen. Mehr als 100.000 User nutzten diese Chance bereits. Ob sie alle schon an einer Studie teilgenommen haben, erfährt man nicht. Die Daten werden vertraulich behandelt. Die Webseite Probanden.info vermittelt ebenfalls Probanden für Studien und umgekehrt. Man kann regionale Abfragen zu den aktuellen Studien machen, die am eigenen Wohnort ausgeführt werden. Sind gerade keine regionalen Studien eingestellt, erfährt man von solchen, die bundesweit ausgeschrieben wurden und einen bestimmten Patiententyp suchen. Alternativ kann man die Suchanfrage auch für einen benachbarten Ort in Deutschland starten – beispielsweise eine nahe gelegene Großstadt. Auftraggeber solcher Studienvorhaben können beispielsweise Fakultäten an Universitäten, Pharmaunternehmen oder medizinisch-technische Unternehmen sein. Für eine aktuelle laufende Hashimoto-Theodoritis-Studie wird ein Honorar zugesagt, dessen Höhe aber nicht genannt wird. Das gleiche gilt für die Sapphire-Studie, die sich mit therapieresistenten oder rezidivierenden Hirntumoren beschäftigt. Hier werden aus nahe liegenden Gründen nicht nur Betroffene aus Deutschland gesucht, sondern man spricht Patienten weltweit an. Ähnliche Dienste bieten die Webseiten Probanden-online.de, Probanden-service.de oder Probandenservice.net. Es gibt noch weitere Anbieter, bei denen man sich registrieren kann.

Verdienstmöglichkeiten für Probanden klinischer Studien

In der Regel richtet sich die Aufwandsentschädigung nach der Mühe, die den Probanden zugemutet wird. Müssen sie beispielsweise über einen längeren Zeitraum an ein Universitätsinstitut, um Blutproben abzugeben und Protokolle einzureichen, verdienen sie mehr, als wenn sie einer einmaligen Blutabnahme und Befragung zustimmen. Das Honorar erhält nur, wer bis zum Ende alle Aufgaben wunschgerecht erfüllt. Wer in vielen Vermittlungs-Portalen eingetragen ist, kann durchaus mehrere tausend Euro im Jahr steuerfrei verdienen, hat dafür aber auch einiges zu leisten. Klinische Studien dienen verschiedenen Zwecken. Einige sind Vorstufen für ein Promotions- oder Habilitationsvorhaben, andere dienen der Erforschung einer Erkrankung, beinhalten ernährungsspezifische Fragestellungen oder testen neu entwickelte Medikamente und Therapien. Dabei kann die Gefährlichkeit des Einsatzes sehr unterschiedlich sein. Gelegentlich werden noch nicht zugelassene Medikamente getestet, zuweilen mit gravierenden Nebenwirkungen. Auch die Voraussetzungen, die man als Proband mitbringen muss, sind ein wichtiges Kriterium für die Eignung. Am besten informieren Sie sich online, welche Studien derzeit in Deutschland laufen und welche Voraussetzungen Probanden mitbringen müssen.


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