Rente Zusatzverdienst in Heimarbeit


Nebenjobs für Rentner

Viele Rentner arbeiten zusätzlich, nicht nur, weil die Bezüge spärlich sind, sondern weil eine solche Tätigkeit immer noch Kontakte und eine rege Teilnahme am Leben mit sich bringt. Wer bei einer Rente einen Zusatzverdienst in Heimarbeit erzielt, muss jedoch aufpassen. Generell dürfen nur Ruheständler über 65 Jahren unbegrenzt dazu verdienen. Wer vor dem 65. Lebensjahr in Rente geht, unterliegt einigen rechtlichen Begrenzungen in punkto Nebeneinkommen. Werden diese überschritten, kann das empfindliche Einbußen bei der Rente nach sich ziehen.

Rente Zusatzverdienst in Heimarbeit: Regelungen für Rentner unter 65 Jahren

Wer zur Aufbesserung seiner Rente Zusatzverdienst in Heimarbeit einnimmt, darf dies unter 65 Jahren nur bis zu einer monatlichen Grenze von 350 Euro. Zweimal im Jahr darf es monatlich das Doppelte sein. Aber schon die kleinste Abweichung von derartigen Vorgaben kann fatale Folgen haben. Dann wird die Rente im Gegenzug pauschal gekürzt, erst einmal um ein Drittel. Eine Überschreitung des Limits beim Zusatzverdienst von 50 Euro kann zu einer Kürzung der Rentenbezüge von mehreren Hundert Euro führen, je nachdem, wie hoch die Rente ist. Diese Gefahr ist sehr real, da auch viele Arbeitgeber die Grenze für einen Minijob (400 Euro) mit der Zuverdienstgrenze von Rentnern (350 Euro) verwechseln.

Frührentner, die aus gesundheitlichen Gründen aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, leben in dieser Hinsicht noch gefährlicher. Bei ihnen kann die Limitüberschreitung des Zuverdienstes zur Streichung der ganzen Erwerbsminderungsrente führen. Denn mit einem Zusatzverdienst der über die rechtlichen Vorgaben hinausläuft, haben sie laut Gesetzgeber einen Nachweis geschaffen, dass sie noch erwerbstätig sein können.

Rente Zusatzverdienst in Heimarbeit: Regelungen für Rentner über 65 Jahren

Unbegrenzt dazuverdienen heißt nicht, unbegrenzt einnehmen. Zwar lässt der Gesetzgeber derzeit noch einen Freibetrag von 40 % für den Zuverdienst gelten, ehe er versteuert werden muss, aber dieser Richtwert nimmt jährlich ab und wird bis 2040 vorraussichtlich ganz verschwunden sein. Wenigstens hat die Arbeit keinen Einfluss auf die Höhe der Rente und ein älterer Mensch kann nach freiem Willen entscheiden, wie viel er noch arbeiten möchte.

Tätigkeiten für Rentner im Überblick

Abgesehen davon, dass höhere körperliche Beanspruchungen selbstverständlich vermieden werden sollten, ist eine der Hauptmotivationen für das Arbeiten als Rentner das Knüpfen sozialer Kontakte. Viele Ruheständler betätigen sich deshalb gern als Betreuer von Kindern oder älteren Personen in anderen Familien. Für handwerklich orientierte Menschen ist ein plötzliches Ende des Berufes ohnehin nicht hinnehmbar. Sie werkeln gern weiter und finden dafür genügend Gelegenheit – entweder im näheren Bekanntenkreis oder über das Internet. Preiswerte Fachleistungen von Rentnern sind ein Geheimtipp bei den Servicesuchenden. Weniger handwerklich orientierte, aber aktive Rentner, ziehen Gartenarbeit vor. Auch hier können sie mit ihrer Erfahrung vielen Gartenbesitzern eine wertvolle Hilfe sein. Frauen im Rentenalter tun sich eher schwer mit einem Zuverdienst. Sie sind meist noch der klassischen Rolle als Oma verhaftet, die in erster Linie für ihre Familie da ist.


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