Schreibtätigkeiten von zu Hause aus


Zu den verbreitetsten Nebenjob- Angeboten im Internet zählt die Schreibtätigkeit von zu Hause aus. Dabei unterscheidet man im Wesentlich zwei Sparten: Daten- oder Texterfassung und „unique content“ (einizgartige, selbst verfasste Texte).

Datenerfassung, Recherche, Texterfassung

Bei dieser Schreibtätigkeit von zu Hause aus geht es um die schriftliche Dokumentation von Daten oder Texten, die bisher nur in anderen Medien vorliegen oder aus verschiedenen Dokumenten zusammen getragen werden müssen. Diese Daten werden vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt. Bei der Recherche verpflichtet sich der Auftragnehmer, die erforderlichen Daten selbst zu recherchieren und aufzulisten. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Bücherliste.

In diesem Bereich gibt es zwar definierte Seitenpreise, aber in der Praxis differieren sie doch stark. Als untere Grenze sollte man bei der einfachen Texterfassung von einer existierenden Vorlage einen Preis von einem Euro pro Seite nicht unterschreiten, bei der Übertragung von einem anderen Medium (Diktat, Transkription) nicht 1,50 Euro. Inhalte mit Tabellen und Formeln sollten wenigstens 2 Euro pro Seite bringen und Texte in einer anderen Sprache 3,50 Euro. Für Formatierungen kann man einen zehnprozentigen Aufschlag erheben.

Diese Werte beziehen sich auf die üblichen 1.800 Zeichen pro Seite inklusive der Leerzeichen und Formatierungen. Aufträge dafür findet man in solchen Portalen wie stellenmarkt-24.net, kleinanzeigen.ebay.de oder findix.com.

Texterstellung

Wer für Textportale schreiben will, muss unique content liefern, also jeden Text eigenständig verfassen und nirgendwo kopieren (auch nicht bei sich selbst). In der Mehrzahl handelt es sich um reine Gebrauchstexte, die wiederum selbst im Internet eingesetzt werden. Diese Schreibtätigkeit von zu Hause aus erfordert schon ein wenig Talent, denn die Bewerber werden in Güteklassen eingeteilt. In der untersten Sparte sind das etwa 0,6 Cent pro Wort; wer sich besser artikuliert, kann auch Wortpreise von einem Euro bis zu 1,20 Euro erreichen.

In jedem Falle ist Akkuratesse geboten. Denn die Rechtschreibung muss fehlerfrei sein und alle genannten Fakten unterliegen der Wahrheitspflicht. Kein Autor darf sich einfach etwas ausdenken, es sei denn, es handelt sich vom Auftrag her um einen fiktiven oder Prosatext. Ein flüssiger Schreibstil wird ohnehin vorausgesetzt. Wenn Autoren diese Regeln verletzen, drohen ihnen nicht nur Herabstufungen ihrer Güteklasse, sondern auch der Ausschluss aus den entsprechenden Portalen.

Die bekanntesten Textportale für Schreibarbeiten, die auch alle ähnliche Konditionen haben, sind textbroker.de und content.de. Wer nur ab und zu einen Text schreiben will, sollte das Ganze auch hobbymäßig nehmen und mit einem Verdienst zwischen 50 und 200 Euro zufrieden sein.

Wenn die Tätigkeit einen professionellen Effekt haben soll, muss man schon schauen, dass man sich in den genannten Portalen in die oberste Güteklasse qualifiziert, oder Texte in journalistischen Portalen einstellen kann, die nach Abruf vergütet werden.


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2 Kommentare
  • Silvia Praml

    19/02/2011 03:06

    • Matthias Meyer

      21/02/2011 11:46

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