Stifte zusammenbauen in Heimarbeit


Wer Heimarbeit sucht, dem fallen immer wieder Inserate auf, die Stifte zusammenbauen in Heimarbeit anbieten. Die Offerte scheint logisch, denn jeder weiß, wie etwa Kugelschreiber zusammengesetzt sind und der Gedanke, dass dies ja irgend jemand tun muss, ist daher nicht abwegig. Mehr noch: jeder kann Stifte zusammenbauen in Heimarbeit oder auch nur einmal ein einzelnes Exemplar, wenn sich ein Teil gelöst hat. Wenn für einen solch einfachen Nebenjob Kugelschreiber auch noch 2.000 Euro im Monat geboten werden, glaubt man, den Job seines Lebens gefunden zu haben.

Die meisten Menschen übersehen in diesem Augenblick, dass die industrielle Produktion inzwischen solche Arbeitsprozesse längst automatisiert hat. Wenn es vor Jahrzehnten noch üblich gewesen sein mag, dass Stifte zusammenbauen in Heimarbeit als Nebenverdienst vergeben wurde, so ist dies in der Gegenwart überhaupt nicht mehr der Fall. Was die Inserenten bezwecken wollen, ist die Aufmerksamkeit von Interessenten, die eine leichte Tätigkeit suchen. Je glaubwürdiger das Angebot ist, desto eher sind sie auch bereit, dafür etwas zu bezahlen.

Stifte zusammenbauen in Heimarbeit ist nur ein Lockmittel

Eine Arbeit zu finden, die man ohne Schwierigkeiten ausführen kann, veranlasst viele Menschen auf das Angebot „Stifte zusammenbauen in Heimarbeit“ zu reagieren. Tun sie das über eine teure 0190er Telefonnummer, haben sie schon bei dem Anruf Geld eingebüßt. Auch wenn der Kontakt über das Internet oder per Post zustande kommt, droht die Gefahr des Geldverlustes. Denn für Stifte zusammenbauen in Heimarbeit wird in der einen oder anderen Weise immer Geld gefordert. Das können Schutzgebühren sein für Montageanleitungen oder Verkaufsadressen – in der Regel wertloses Papier, dass der Interessent nur erwirbt, um an den begehrten Job zu kommen. Der aber kommt nie zustande. Manch einer wird die 30 Euro dann als Lehrgeld abhaken, und genau auf diesen Effekt setzen die Anbieter. Wer wird denn wegen eines solchen Betrages ein Gerichtsverfahren anstrengen oder zugeben, dass er über den Tisch gezogen wurde?

Richtig teuer kann es werden, wenn der Interessent einen Bausatz für 650 Euro erwirbt, in der Hoffnung, die montierten 1.000 Kugelschreiber für das Doppelte wieder veräußern zu können. Diese und weitere Beispiele hat heimarbeit-online.de für Sie zusammengetragen. Wir haben das Thema „Stifte zusammenbauen“ in Heimarbeit in all seinen Trickvarianten unter die Lupe genommen.

Auch Ratgeberportale haben sich dem Mysterium einer nicht existenten, aber ständig angepriesenen Arbeit gewidmet. Bei helpster.de ist ein Beispiel zu finden, indem das Geschäftsprinzip darin besteht, dass der Interessent einen Stift für 40 Cent erwirbt und ihn zusammengebaut mit einem Euro Aufschlag verkaufen kann – offen bleibt nur, an wen.

Bei nebenjob.de ist man noch einen Schritt weiter gegangen und hat die Tätigkeit selbst recherchiert – mit niederschmetterndem Ergebnis. Von den befragten Schreibwarenherstellern und Werbeunternehmen vergibt kein einziges solche Jobs.


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