Taschen häkeln aus Plastiktüten


In fast jedem Haushalt findet man ihn – den Stapel aus Plastiktüten, der mit jedem Einkauf wächst. Zwar werden viele Plastiktüten wieder verwendet, aber oft genug wird beim Einkauf doch wieder eine Tüte mehr mitgenommen. Dazu kommen die vielen leichten Plastiktüten, die heute schon ganz selbstverständlich zur Warenübergabe gehören. Die ganze Sachlage kollidiert ganz entschieden mit dem gestiegenen Umweltbewusstsein, aber gerade für das Problem der Plastiktüten scheint es keine Lösung zu geben. Die Stapel wachsen und wachsen.

Taschen häkeln aus Plastiktüten – eine gute Recycling-Idee

Die abgelegten Plastiktüten führen ja nur ein so abgeschiedenes Dasein, da sie als Shopping Accessoire kein gutes Dekor abgeben. Anders, wenn sie neu verarbeitet sind und das ursprüngliche Aussehen überhaupt nicht mehr erkennbar ist. Mehr noch – Taschen häkeln aus Plastiktüten schafft völlig neue Produkte, die originell und absolut neuwertig aussehen. Denn das Material Plastik hat unbestreitbare Vorteile. Neben seiner Reißfestigkeit und Abwaschbarkeit bleiben die Farben faktisch „ewig“ frisch. Sie decken alle Farbtöne ab und können glänzen und strahlen.

So bekommt das Material eine zweite Chance, und die endet nicht mit einem einzigen Einkauf. Von der Fat Bag bis zum Koffer ist beim Taschen häkeln aus Plastiktüten alles möglich. Die Produkte sind langlebige Behältnisse, die originell und immer fabrikneu aussehen. Dem Variantenreichtum sind keine Grenzen gesetzt.

Und so wird’s gemacht: Taschen häkeln aus Plastiktüten

Da das Material praktisch kostenlos und in allen Varianten zur Verfügung steht, kann der Neueinsteiger ruhig erst einmal ein bisschen Probieren. Voraussetzung ist natürlich, dass man die Häkeltechnik beherrscht. Um diese auf das Material Plastik anwenden zu können, müssen die Plastiktüten erst einmal zerschnitten werden – und zwar so, dass der benötigte Endlos-Faden entsteht. Bei dünnen Plastiktüten reicht die Zerteilung in dünne Steifen, die aneinandergeknotet werden. Bei festerem Material, wie es bei den größeren Plastiktüten eingesetzt wird, gibt es eine Falttechnik, die nach einem bestimmten Muster aufgeschnitten wird, um einen Endlos-Faden zu erzeugen. Nun kann die bekannte Häkeltechnik einsetzen, die Maschen erzeugt und nach einem vorgegebenen Muster verschlingt. Das lässt sich mit Plastestreifen problemlos bewältigen. Das Besondere besteht darin, ein eigenes Modell zu entwerfen und umzusetzen. Das betrifft nicht nur das Maschengelfecht und in welche Form es gebracht werden soll, sondern auch die Details und Farbabstufungen. Anleitung kann man sich im Internet holen, z.B. auf basteldichblue.com.

Taschen häkeln aus Plastiktüten: Das dekorative Element

Ob zum eigenen Gebrauch oder zum Verkauf gefertigt – nur ein schönes Dekor macht das neue Produkt den üblichen Taschen überlegen. Dann kann man sie auch für mehr als einen oder zwei Euro verkaufen. Den Vertrieb muss man aber selbst in die Hand nehmen. Die Industrie fertigt vergleichbare Taschen serienmäßig und legt natürlich einen niedrigen Preis vor. Dafür sind die Erzeugnisse aber auch nicht so individuell wie selbst gehäkelte Taschen. In Haushaltwarenläden oder in Kunstgewerbeshops kann man den Verkauf in Kommission absprechen. Das gleiche geht auch im Internet, z.B. auf DaWanda.com oder auf eBay.


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