7 Tricks der Internet-Betrüger


Internet-Betrüger

Auch das Internet schützt nicht vor Verlusten, oder besser: gerade hier ist es einfach, Informationen und Verdienstmöglichkeiten anzubieten, und ahnungslose User mit einem Click in die Falle zu locken. Die folgenden Top Ten Internet Betrüger Möglichkeiten geben einen Überblick, was im Netz so alles passieren kann.

1: Zahlen für nichts
Auf einer interessanten Seite etwas bestellen, zahlen und nichts bekommen – das ist der schlimmste Fall. Solche Anbieter sind dann aber auch ganz schnell wieder verschwunden. Wer keine Adresse des Anbieters hat, ist sein Geld los. Deswegen: Nur Seiten mit konkreten Adressen und ordnungsgemäßen AGB akzeptieren.

2: Zahlen für andere
Auch die andere Variante geht: Internet Betrüger tätigen Einkäufe bei Versandfirmen mit fremden Adressen. Die ahnungslosen User erhalten Rechnungen über Waren, die sie nie bestellt haben. Hier benötigt man meist einen Anwalt, um die Angelegenheit bereinigen zu können. Immer bedenken: nie persönliche Daten veröffentlichen!

3: Zahlen für etwas anderes
Eine Website preist eine Verdienstmöglichkeit an, man zahlt den geforderten Einstiegspreis, aber es kommen keine Aufträge, sondern lediglich lapidare Informationen zu dem Thema. Der Anbieter hat so geschickt formuliert, dass der User nicht einmal klagen kann: im Text der Bestellung werden nur Informationen verkauft. Beispiel: Heimwerk Hamburg.

4: Zahlen für reklamationsfreie Ware
Sofern eine Verdienstmöglichkeit angepriesen wird, für den der Erwerb eines eBooks notwendig ist, kann ein ganz einfacher Trick dahinterstecken: Der User kann mit den Anleitungen des eBooks nichts anfangen, aber auch sein Geld nicht wiederbekommen: er hat eindeutig ein eBook bestellt und elektronische Ware kann nicht reklamiert werden. Das Beispiel von Globalfx wurde sogar im ZDF vorgestellt. Selbstverständlich sind nicht alle eBook-Angebote unseriös.

5: Daten erfragen
Telefonische Anfragen zur Abstimmung der Kontodaten können jeden erreichen, der im Netz unterwegs ist. Eine Website, die man besucht hat, entpuppt sich dann als kostenpflichtiger Anbieter. Das kann dem User aber egal sein, sofern er in diesem Gespräch nicht seine Kontodaten herausgibt, auch wenn der Anrufer mit teuren Kosten droht, die man abwenden soll.

6: Die Abofalle
Ein falscher Click, schon hat man auf manchen Websites ein Abo erworben. Bis man das wieder los ist, vergeht mindestens ein Jahr. Bei computerbild.de gibt es eine Liste mit hunderten Abo-Fallen im Internet.

7: Weitere Tricks
Unlautere Absicht, aber formal kein Betrug, stecken in verdeckten Preisangaben, die schlecht lesbar oder auf Unterseiten versteckt sind, die mit dem Bestellvorgang nicht verbunden sind.

Auch kleine Angebote wie Horoskope, die auf vielen Seiten kostenlos sind, können ins Geld gehen: nämlich dann, wenn der Anbieter sich so verhält, wie man es von kostenlosen Seiten gewohnt ist, dann aber irgendwann die Zahlungspflicht aufmacht. Von Webseiten, die Tausende Euro versprechen oder windige Kapitalanlagen, lässt man sowieso die Finger.


Diesen Artikel teilen

Jetzt anmelden

Bis zu 15€ pro Umfrage verdienen oder Gutscheine, Produkte und vieles mehr erhalten.

Weiblich
Männlich
Wir schützen Ihre Daten: Datenschutz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.