Tupperware erfolgreich verkaufen



Zu den ganz großen Klassikern beim Direktvertrieb gehören die Tupperware Partys, die seit Jahrzehnten veranstaltet werden. Das amerikanische Unternehmen Tupperware vertreibt bereits seit 1946 Haushaltsprodukte aus dem Kunststoff Polyethylen und begann 1962 damit, seine Artikel auch in Deutschland zu verkaufen.

Das wichtigste Element waren und sind dabei die Tupperware Partys, Verkaufsveranstaltungen in Privathaushalten, bei denen eine Verkäuferin der Gastgeberin, ihren Freundinnen, Nachbarinnen und anderen interessierten Damen (und manchmal sogar Herren) die neuen Produkte von Tupperware vorstellt und sie zur Bestellung ermutigt.

Tupperware verkaufen

Dank des entspannten Rahmens eines geselligen Beisammenseins mit Getränken, Snacks und Geplauder wirken die Tupperware Partys weniger wie eine Verkaufsveranstaltung und kaum jemand geht nach Hause, ohne nicht zumindest das ein oder andere Plastiktöpfchen gekauft zu haben. Die Gastgeberin erhält außerdem ein Geschenk zum Dank für die Party.

Wie werde ich Tupperware Verkäuferin?

Es ist natürlich hilfreich, schon mehrmals an Tupperware Partys teilgenommen zu haben und mit den Verkaufsgesprächen vertraut zu sein. Viele Frauen organisieren auch zunächst einmal als Gastgeberin mehrere Partys und knüpfen so engere Kontakte zur Verkäuferin und können von ihr lernen. Wer sich dann selbst als Verkäuferin versuchen will, kann direkten Kontakt zur nächsten Bezirkshandlung von Tupperware aufnehmen.

Neue Verkäuferinnen nehmen zunächst an kostenlosen Schulungen teil, bei denen sie sowohl alles über die Marke Tupperware und die Produkte lernen, als auch darüber, wie sie erfolgreiche Verkaufsgespräche führen. Es liegt dabei auf der Hand, dass diese Nebentätigkeit vor allem für kommunikative Frauen geeignet ist, die gerne auf andere Menschen zugehen und wirklich mit Überzeugung hinter den Produkten stehen. Zu den Tupperware Partys gehört auch die Demonstration der neu vorgestellten Produkte und das Zubereiten leichter Gerichte, so dass ein gewisses Händchen fürs Kochen nicht schaden kann.

Und auch wenn sich die Adressen der Tupperware Beraterinnen im Internet finden lassen: Niemand kann sich darauf verlassen, das Gastgeberinnen anrufen und eine Einladung aussprechen. Es gehört also auch schon einige Eigeninitiative dazu, ständig neue Termine zu kommen und das Kontaktnetz zu pflegen. Gerade für Mütter ist es jedoch von Vorteil, dass sie sich ihre Zeit selbständig einteilen können und z.B. ihre Anrufe dann führen, wenn das Kind schläft und die bestellten Produkte bei der Bezirksvertretung abholt, wenn das Kind im Kindergarten ist.

Geld verdienen

Was verdiene ich als Tupperware Verkäuferin?

Tupperware zahlt seinen Verkäuferinnen 24% Provision von ihrem Umsatz. Wer also auf einer Tupperware Party einen Umsatz von 500 Euro erzielt, kann an einem Abend 120 Euro verdienen. Bei einer fleißigen Verkäuferin, die jeden Monat bei 4-5 Tupperware Partys auftritt, kommt also schon eine nette Summe zusammen.

Die Sache hat jedoch auch einen Haken, denn die Verkäuferin muss einerseits die Vorführware zunächst selbst kaufen und andererseits auch die Gastgeschenke für die Gastgeberin und die Gäste bezahlen. Auf der anderen Seite können gute Verkäuferinnen auch zusätzliche Prämien verdienen und kommen so kostenlos an hochwertige Haushaltsgeräte wie Staubsauger, Mikrowellenherde oder Spielzeug für die Kinder.

Wer sich nicht zutraut, als Verkäuferin aktiv zu werden oder erst einmal in das System Tupperware hineinschnuppern will, kann dies natürlich auch als Gastgeberin tun – hier gibt es zwar keine direkte Bezahlung, doch immerhin schöne Geschenke und – bei umsatzstarken Partys – zusätzliche Prämien.

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