Korrekturlesen für einen Verlag


Nebenjob Korrekturlesen

Korrekturlesen ist eine verantwortungsvolle und seriöse Tätigkeit, die in der Regel auch angemessen vergütet wird. Diese Tätigkeiten sind durchaus nicht nur auf das Verlagswesen beschränkt, sondern findet sich auch im privaten Bereich, bei Bewerbungen, wissenschaftlichen Arbeiten oder Veröffentlichungen im Internet. Aber für einen Verlag Korrekturlesen ist sozusagen die Krone dieser Tätigkeit. Für eine solche Tätigkeit muss man schon ausreichend qualifiziert sein.

Voraussetzungen für das Korrekturlesen im Verlag

Grundvoraussetzung ist natürlich die perfekte Beherrschung der deutschen Grammatik und Rechtschreibung sowie der Interpunktion. Wer auf diesem Gebiet Unsicherheiten hat, sollte diese schnellstens beseitigen oder auf den Job verzichten. Denn Korrekturlesen heißt die Fehlerlosigkeit garantieren zu können und während der Arbeit immer wieder Nachschlagewerke zu benutzen, kostet Zeit. Abgerechnet wird nach Seitenzahlen und in welcher Zeit der Korrektor diese bearbeitet, ist dem Auftraggeber egal. Wenn die Korrektur nicht flüssig aus dem eigenen Wissen erfolgen kann, erhöht sich der zeitliche Aufwand und der Stundenpreis sinkt ins Unrentable.

Aber Konzentration und Durchhaltevermögen sind gefragt. Die Inhalte entsprechend meist nicht den persönlichen Interessen. Trotzdem muss der Text intensiv verarbeitet werden, um z.B. die grammatikalische Richtigkeit sicher zu stellen. Nur ein Korrekturprogramm einzuschalten nutzt wenig, da die reine Rechtschreibung nur der halbe Korrekturaufwand ist. Oft müssen sogar Formulierungen in Frage gestellt werden, wenn mit ihnen die behandelten Sachverhalte nur unzureichend ausgedrückt werden. Um für alle Feinheiten die Konzentration über mehrere Stunden zu bewahren, ist schon eine anspruchsvolle Leistung. Wer für einen Verlag Korrekturlesen ausübt, tut dies in der Regel fast täglich und muss über eine gute Langzeitkonzentration verfügen.

Verdienstaussichten beim Korrekturlesen

Da die Texte sehr unterschiedlich sind, fällt auch die Vergütung recht unterschiedlich aus. Als Ausgangsbasis gelten 2 Euro bis 3,50 Euro pro Seite. In diesem Bereich lassen sich die meisten Graduierungen klären. Einfache Texte, wie sie in Kinderbüchern oder bei Boulevardthemen anzutreffen sind, werden natürlich am unteren Limit bemessen. Stilvolle Romane und schöngeistige Literatur erfordern ein intensiveres Lesen und sind um die 3 Euro pro Seite dotiert. Höher hinauf geht es dann mit Fachtexten und wissenschaftlichen Publikationen. Je spezieller das Thema ist, desto höher liegt auch der Korrekturpreis. Er kann dann gegebenenfalls die genannten 3,50 Euro auch übersteigen.

Überhaupt ist der Verdienst Verhandlungs- bzw. Gewohnheitssache. Wer neu in dem Beruf ist, muss sich erst einmal behaupten. Alte Hasen, die dann auch schon langjährig für einen Verlag Korrekturlesen, kassieren natürlich die Spitzensätze. Bedenken sollte man aber auch, das Korrekturlesen eine klassische Heimarbeit ist, und die Möglichkeit zur freien Zeiteinteilung und des Arbeitens von zu Hause aus einschließt.

Verlag Korrekturlesen – Jobbeschaffung

In den Textportalen des Internets und Jobbörsen kann man dazu immer Angebote finden. Wer aber für einen Verlag Korrekturlesen will, muss sich richtig bewerben, Arbeitsproben liefern und seine Befähigung über längere Zeit nachweisen.


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2 Kommentare
  • Matthias Meyer

    07/12/2011 11:16

  • Marlene

    06/12/2011 18:27

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