Leihoma oder Leihopa gesucht – Als Leihgroßeltern Geld verdienen


Als Rentner Geld verdienen

Auch, wenn sich die Eltern liebevoll um den Nachwuchs kümmern, sind die Großeltern dennoch überaus wichtig für die Kinder. Häufig verfügt die ältere Generation über eine andere Sichtweise der Dinge und kann die Entwicklung der Kinder auf diese Weise ebenfalls positiv prägen. Aber auch für die Großeltern ist der Kontakt zu den Kindern und Enkelkindern wichtig und sie profitieren von der gemeinsamen Zeit. Doch leider ist dieses Glück nicht jedem älteren Menschen vergönnt. Entweder wohnen die eigenen Enkel zu weit weg oder der Kontakt zu der Familie ist über die Jahre hinweg abgebrochen. Ein Ausweg aus dieser Situation bietet die Nebenbeschäftigung als Leihoma oder Leihopa.

Die geliehene Familie – Leihoma oder Leihopa werden

Großeltern spielen für die Entwicklung des Kindes eine wichtige Rolle, denn durch die gemeinsame Zeit können sie von der Lebenserfahrung der älteren Generation profitieren und nützliche Dinge für das Leben lernen. Sollten keine eigenen Großeltern vorhanden sein, bieten mittlerweile viele rüstige und kinderliebe Rentner und Rentnerinnen ihre freie Zeit für die Kinderbetreuung der Leihenkel an. Nicht nur die Kinder haben meist großen Spaß an der gemeinsamen Freizeit, auch die älteren Menschen bleiben durch diese Aktivitäten fit und erhalten das Gefühl, noch gebraucht zu werden.

Welche Voraussetzungen sollten die Leihgroßeltern mitbringen?

Selbstverständlich sollten die Interessenten kinderlieb und verantwortungsvoll sein. Da die Kinderbetreuung unter Umständen auch jede Menge Energie und Nerven erfordern kann, sollten die älteren Menschen rüstig und unternehmungsfreudig sein. Manchmal kann es auch vorkommen, dass die geliehene Oma oder der Opa bei den Hausaufgaben helfen muss, aus diesem Grund sollten die Bewerber geistig fit und nervlich belastbar sein.

Die meisten Leihkinder sind bereits aus dem Windelalter heraus und sind ungefähr zwischen drei und vierzehn Jahre alt. Generell fällt der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung leichter, wenn die Kinder jünger sind und ebenfalls viel Freude an der gemeinsamen Zeit haben.

Agenturen, Organisationen und Leihbörsen …

Mittlerweile gibt es verschiedene Möglichkeiten, um seine Dienste als Oma oder Opa anzubieten. Interessenten können sich an die Caritas, das Jugendamt oder Kindertagesstätten wenden, aber auch besondere „Leihbörsen“ haben sich mittlerweile auf die Vermittlung der geliehenen Großeltern spezialisiert.

Die Vermittlung läuft in der Regel immer gleich ab. Die Großeltern und auch die Eltern müssen vorab ihre Wünsche und Vorstellungen in Form eines Fragebogens angeben. Nach der Bewerbung werden die Großeltern nochmals genauer unter die Lupe genommen und es wird geprüft, ob die Rentner körperlich und geistig den Anforderungen der Kinderbetreuung gewachsen sind. Anhand der angegebenen Daten erfolgt auch die Vermittlung der Leihfamilie.

Die Verdienstmöglichkeiten

Viele der geliehenen Omas oder Opas möchten für ihre Dienst keine Entlohnung. Allerdings sollten eventuelle Unkosten erstattet werden. Möchte man den Leihgroßeltern dennoch einen Stundenlohn zahlen, wären 5 bis 8 Euro angebracht.


Diesen Artikel teilen

Jetzt anmelden

Bis zu 15€ pro Umfrage verdienen oder Gutscheine, Produkte und vieles mehr erhalten.

Weiblich
Männlich
Wir schützen Ihre Daten: Datenschutz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.