Nebenjob Prospekte verteilen


Werbung in den Briefkästen ist die am meisten verbreitetste Form, um Verbraucher auf bestimmte Produkte, Termine und Aktionen aufmerksam zu machen. Da jede Branche sich dieses Mittels bedient, reißt die Serie der Werbeprospekte in den Eingangsbereichen der deutschen Haushalte sicherlich nie ab. Für den Nachschub sorgt ein großes Netzwerk an Verteilern, in dem sich für jeden Verdienstmöglichkeiten bieten. Denn Prospekte verteilen kann jeder und es kommt dabei auch ein wenig Geld zusammen.

Arbeitsbedingungen beim Prospekte verteilen

Die größte Herausforderung bei der Tätigkeit ist der Zugang zu den Briefkästen. Denn im Gegensatz zu den etablierten Zustelldiensten verfügen die Prospektverteiler nicht über die Hausschlüssel. So sind sie auf die Hilfe und Unterstützung von den Hausbewohnern angewiesen, die sie einlassen. Aus diesem Grund sind Verteilerzeiten vor 07.00 Uhr und nach 20.00 Uhr höchst unvorteilhaft. Dann wird das Klingeln von Fremden auch als Belästigung empfunden. Über den Tag sind viele Rentner bereit, die Haustür zu öffnen. Wenn man im Verteilergebiet bekannt ist, kann man natürlich auch auf einen gewissen Grad von Vertrauen setzen.

Die Arbeitszeit richtet sich danach, welcher Umfang an Prospekten bewältigt werden muss. Manche Verteilaktionen sind absolut an einen aktuellen Termin gebunden und können daher nicht verschoben werden.
Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sind das A und O beim Prospekte verteilen. Die Auftraggeber machen gern Stichproben und sind sehr schnell bereit, für das Scheitern einer Werbeaktion eine schlechte Verteilung verantwortlich zu machen.

Für das Verteilen der Prospekte muss aber auch eine gute körperliche Verfassung vorhanden sein, um die langen Wege auch mit größeren Lasten zurück legen zu können. Schlechtes Wetter muss der Prospekte Verteiler genau so verkraften können wie Stoßaktionen über den gesamten Tag.

Verdienstmöglichkeiten für Prospektverteiler

Stundenlöhne oder Festanstellungen gibt es für die Tätigkeit nicht. Üblicherweise wird nach Stückzahlen entlohnt, die vom Umfang des Prospekts und der Dringlichkeit des Auftrags abhängig sind. Es kommen so Stückpreise von einem bis zu fünf Cent zustande. Der Verdienst des Verteilers ist damit von der Geschwindigkeit abhängig, mit der er die Werbematerialien verteilen kann. Wenn er in einer Stunde zwölf Hausaufgänge mit durchschnittlich 12 Wohnungen schafft, hat er im besten Fall sieben Euro verdient. Das reale Einkommen liegt aber deutlich unter diesem Wert.

Wo findet man Jobs?

Eine einfache Methode ist, die Prospekte aus dem Briefkasten über eine bestimmte Zeit zu sammeln und dann direkt bei den Anbietern nachzufragen, ob weitere Verteiler gesucht werden. Auch entsprechende Firmen in anderen Postleitzahlgebieten kommen dafür in Frage. Bei den Anzeigen in der regionalen Presse kann man ebenso fündig werden. Die einfachste Variante ist aber immer noch das Internet. Hier findet man viele Angebote, zum Beispiel unter prospektverteilugen.com, gigajob.com oder stellenangebote-nebenjob.de.


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