Nebenjobs für Azubis


Nebenjobs für Azubis

Die Jahre der Berufsausbildung sind finanziell gesehen für viele Jugendliche auch Jahre, in denen das Geld knapp bemessen ist und sie daher gezwunden sind, sich einen Nebenjob zu suchen. Mit der Aufnahme eines Berufes möchten viele der Jugendlichen auch das elterliche Haus verlassen und suchen sich eine eigene Wohnung. Da aber das Gehalt eines Azubis weit geringer ist als das eines Arbeitnehmers, ist es in vielen Fällen nicht zu vermeiden, auch neben der Ausbildung noch ein weiteres Einkommen zu generieren.

Welche Nebentätigkeit eignet sich?

Heimarbeit wird auch bei den Azubis groß geschrieben. So können sie sich ihre Zeit frei einteilen und dann arbeiten, wenn sie weder lernen noch arbeiten müssen. Aber auch das Arbeiten in Bars, an Kinokassen oder in Supermärkten eignet sich als Nebenjob für Azubis. Oftmals findet man Azubis auch in gastronomischen Betrieben oder sonstigen Freizeit- Einrichtungen, so dass sie trotz der zusätzlichen Arbeit Zeit mit ihren Freunden verbringen können. Wichtig ist es nur, dass die Ausbildung von dem zusätzlichen Job nicht beeinträchtigt wird.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Die Nebentätigkeit muss dem Arbeitgeber beziehungsweise dem Ausbildungsbetrieb vor Aufnahme der Tätigkeit gemeldet werden. In wenigen Ausnahmefällen kann der Betrieb der Ausübung einer Nebentätigkeit nicht zustimmen. Das geschieht, wenn die Annahme besteht, dass der Nebenjob der beruflichen Ausbildung schaden könnte, beispielsweise weil bis spät in die Nacht gearbeitet wird, die Ausbildung aber früh am Morgen bereits wieder beginnt.

Zu beachten gilt es zudem, dass das Jugendschutzgesetz sowie die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen eingehalten werden. Als Jugendlicher darf man nach 22 Uhr nicht und in Ausnahmefällen nur bis 23 Uhr arbeiten. Zudem müssen mindestens zehn Stunden zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn vergehen. Möchte der Auszubildende auch in seinem Urlaub tätig werden, bedarf dies unter Umständen einer weiteren Genehmigung des Arbeitgebers, da der Urlaub im eigentlichen Sinne für die Erholung und Regeneration gedacht ist.

Wie viel darf der Azubi zu seinem Auszubildenden- Lohn hinzuverdienen?

Eine Grenze für den Verdienst nebenher ist nicht gegeben. Wenn man nicht mehr als 400 Euro hinzuverdienen möchte, kann man dies auf der so genannten Minijob Basis. Verdient der Azubi in seinem zweiten Job mehr als 400 Euro, so hat er, wie auch jeder andere Arbeitnehmer, dies zu versteuern. Das tut er, indem er sich bei seinem zuständigen Amt eine zweite Lohnsteuerkarte besorgt. Diese hat die Lohnsteuerklasse VI. Im Monat des Verdienstes werden die Steuern abgezogen, mit der Steuererklärung am Jahresende kann der Azubi sich die zu viel gezahlten Steuer aber wieder zurückholen.

Wo findet man Nebenjobs für Azubis?

Stellenbörsen, die direkt Jobs für Azubis anbieten, gibt es nicht. Jedoch kann jeder Nebenjob auch von einem Azubi übernommen werden, wenn die oben genannten Voraussetzungen erfüllt werden. Dann kann der Azubi bei den Stellenmärkten von jobscout24.de oder monster.de ebenso fündig werden wie bei gigajob.de oder jobisjob.de.


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