Selbstständig arbeiten von zu Hause


Hohe Arbeitslosenzahlen und zahlreiche Angestellte, die mit ihrer Tätigkeit in ihrem Unternehmen nicht zufrieden sind, bringen immer mehr Menschen dazu, über die berufliche Selbständigkeit nachzudenken. Diese kann in einigen Branchen auch von zu Hause aus ausgeführt werden, zumindest zu Anfang.

Selbstständig arbeiten von zu Hause – Tätigkeitsfelder

Möglichkeiten werden in den verschiedensten Branchen angeboten: Soll eine Dienstleistung angeboten werden, deren Vertrieb von zu Hause aus arrangiert wird? Hier kommen Putz- Tätigkeiten, Lehr- Tätigkeiten sowie Arbeiten im Vertrieb und vieles mehr in Frage. Oder aber soll die komplette Arbeitszeit zu Hause verbracht werden? In diesem Fall kommen online basierte Geschäftsmodelle gut in Frage. Das kann die Dienstleistungserstellung am Computer sein, Übersetzungen oder Schreibarbeiten, aber auch das Erstellen von Homepages, das Bearbeiten von digitalen Aufnahmen sowie Unterhaltungsarbeiten via Chat oder Webkamera und vieles mehr. Auch kann ein Angestellter an einigen Tagen seine Arbeit mit nach Hause nehmen und von seinem Arbeitszimmer aus seine gewohnte Arbeit verrichten.

Selbstständig arbeiten von zu Hause: Das gilt es zu beachten

Neben einem erfolgversprechenden Geschäftsmodell werden Kenntnisse in dem gewünschten Bereich erwartet. Auch müssen die benötigten Utensilien, Web- Cam oder Lehrmaterialen in etwa, vorhanden sein oder zumindest zu Geschäftsbeginn vorliegen. Des Weiteren ist eine Steuernummer von Nöten, unter Umständen auch die internationale Umsatzsteuer- Identifikationsnummer. Weiterhin muss eine Krankenversicherung, freiwillig gesetzlich oder privat, abgeschlossen werden. Je nach Tätigkeit muss das Gewerbeamt oder die IHK über den Geschäftsbeginn informiert werden, unter Umständen muss sogar der Vermieter der Wohnung der Erwerbstätigkeit in dieser zustimmen.

Staatliche Unterstützung

Startet man aus der Arbeitslosigkeit heraus in die Selbständigkeit, so wird man seitens des Staates bei diesem Schritt finanziell unterstützt. Da man offiziell nun nicht mehr als Arbeitslos gilt, ist diese Unterstützung durchaus sehr ansehnlich: immerhin bis zu 30.000 Euro kann sich ein angehender Selbständiger somit sichern. Dazu gehören Förderungen der Agentur für Arbeit sowie Leistungen zum Lebensunterhalt, welche dem aktuellen Hartz IV Satz gleichzustellen sind. Auch können sich Arbeitslose von den Angestellten ihrer Arbeitsagentur bei der Erstellung von Business- Plänen und möglichen Krediten beraten und unterstützen lassen. Gibt ein vormals Angestellter allerdings seine Anstellung auf oder bekäme aus sonstigen Gründen kein Arbeitslosengeld, kann er auch auf diese Unterstützungen nicht hoffen. Denn geholfen wird lediglich denen, die seit mindestens drei Monaten Arbeitslosengeld bezogen haben.

Risiken

Die Selbständigkeit birgt zu jeder Zeit ein Risiko. Die Geschäfte können heute noch gut laufen und schon morgen einbrechen. Auch kann eine schwerwiegende Krankheit den Selbständigen für einige Zeit aus dem Geschäft fernhalten, so dass während dieser Zeit im schlimmsten Fall auch ein Umsatz generiert werden kann, was den ausbleibenden Gewinn zur Folge hätte. Auch ist das beste Geschäftsmodell meist nicht darauf ausgelegt, dass schon in den ersten Monaten der Selbständigkeit große Gewinne eingefahren werden können, weshalb Rücklagen durchaus sinnvoll sind.


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