Geld verdienen mit 16 – Fünf Punkte, die man unbedingt beachten sollte!


Viele Jugendliche bekommen ihres Erachtens nicht genügend Taschengeld von ihren Eltern. Sie möchten ins Kino heute, morgen Shoppen und über das Wochenende auch gerne mal Freunde in einer anderen Stadt besuchen. Aber woher das Geld nehmen, wenn Mama und Papa nicht zahlen möchten oder nicht zahlen können?

Hilfreich kann dabei ein eigener Verdienst sein. Mit 16 Jahren ist das auch kein großartiges Problem mehr, es gibt vieles Jobs, die man ausüben kann und darf. Dennoch gibt es einige Punkte, die man auch als 16-jähriger in Punkto nebenbei arbeiten beachten sollte!

1. Der Verdienst

Auch wenn der Verdienst für den Jugendlichen sicher nicht hoch genug sein kann, so sollte dennoch darauf geachtet werden, dass dieser 8004 Euro im Jahr nicht übersteigt. Ist dies hingegen der Fall, so wird den Eltern das Kindergeld gestrichen. Das entspricht einem Verdienst von monatlich 667 Euro, dem mindestens 184 Euro Kindergeld gegenüberstehen (ab dem dritten Kind ist dies höher angesetzt). Die Krankenkasse dagegen fordert sogar bereits ab einem monatlichen Einkommen in Höhe von 400 Euro und mehr die eigenständige Versicherung. Das heißt, dass die kostenfreie Mitversicherung in der Familienversicherung eines Elternteils unwirksam wird, sobald das Kind mehr als 4800 Euro im Jahr verdient.

2. Die Arbeitszeiten

Jugendliche sind laut Jugendschutzgesetzt an bestimmte Zeiten gebunden, zu denen sie öffentliche Lokalitäten wieder verlassen müssen. Im privaten Rahmen, das heißt als Gast, ist dies die Mitternachtsgrenze. Möchte aber ein Jugendlicher in einer Gaststätte oder ähnlichem arbeiten, darf er dies bis maximal 22 Uhr. Auch darf die Schule von den Arbeitszeiten nicht beeinträchtigt werden, auch wenn dies nicht wirklich in einem Gesetzt verankert worden ist.

3. Die Arbeitsstunden

Jugendlichen ist es nicht erlaubt, mehr als acht Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich zu arbeiten. Eine Ruhepause ist dabei strikt einzuhalten, welche mindestens 30 Minuten andauern muss, wenn die Arbeitszeit mehr als 4,5 aber weniger als sechs Stunden beträgt. Bei längeren Arbeitstagen verlängert sich auch die Pause auf eine Stunde.

4. Die Tätigkeiten

Neben den finanziellen und zeitlichen Einschränkungen dürfen die Jugendlichen auch nicht alle körperlichen Arbeiten verrichten. So ist es ihnen nicht erlaubt, körperlich schwer belastende Tätigkeiten zu verrichten oder eine Beschäftigung auszuüben, bei welcher mit gefährlichen Materialien gearbeitet werden müsste.

5. Ausnahmen

Die Ausnahme, insbesondere im Hinblick auf den „Verdienst“ bildet hier die Ausbildung. Jugendliche können bereits mit 16 ihren Schulabschluss errungen haben und sich ihrer beruflichen Ausbildung zuwenden. In dieser ist der Verdienst meist tariflich vorgeschrieben, aber es werden vom Arbeitgeber auch Beiträge zu den Sozialabgaben geleistet. Die Arbeitszeiten gelten jedoch auch während der Ausbildung, ebenso wie die Ruhezeiten und die Tätigkeiten an sich.


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