Samstagsjobs für Schüler


Schüler sind in der Regel generell unzufrieden mit ihrer finanziellen Situation. Unabhängig davon, wie viel Taschengeld sie bekommen, genug ist es nie. Daher möchten viele Schüler neben der Schule noch etwas Geld hinzu verdienen. Möglich ist das (zumindest ab einem gewissen Alter), jedoch hat der Gesetzgeber hier starke Einschränkungen vorgegeben.

Arbeiten an einem Samstag

Für Schüler zeitlich optimal geeignet sind natürlich Samstagsjobs. Das bedeutet, dass der Schüler montags bis freitags in die Schule gehen kann und auch die Nachmittage frei zur Verfügung hat. An diesen Tagen kann er sich mit Freunden treffen und seine Hausaufgaben erledigen sowie lernen ohne sich darum kümmern zu müssen, noch Zeit für einen Job einzuräumen.

Welche Jobs werden als Samstagsjobs angeboten?

Offiziell gibt es den Begriff Samstagsjob nicht. Entwickelt hat er sich erst im allgemeinen Sprachgebrauch, da Eltern immer wieder wünschen, dass ihre Kinder, wenn sie denn schon neben der Schule arbeiten gehen möchten, dies zu Zeiten tun, in denen die Schule unter keinen Umständen unter dieser Tätigkeit leiden wird. Dafür bietet sich der Samstag hervorragend an, da nur noch in wenigen Bundesländern an einem Samstag Schulunterricht stattfindet.

Solch ein Samstagsjob für Schüler kann beispielsweise eine Tätigkeit bei Promo-Aktionen sein. Bei diesem Job werden Teams von meist zwei bis drei Jugendlichen zusammengestellt, welche sich in der Innenstadt, an Bahnhöfen oder sonstigen hochfrequentierten Plätzen aufhalten und die Passanten über eine bestimmte Aktion informieren. Dies können die Angebote von Fitness- Studios sein, Aktionen von Kaufhäusern oder auch Aufrufe von Tier- oder Umweltschützern.

Eine weitere Möglichkeit, mit einem Samstagsjob für Schüler Geld zu verdienen ist es, als Aushilfe in einem Supermarkt, einer Drogerie oder ähnlichen Warenhäusern tätig zu werden. Insbesondere der Samstag ist hier stark mit Aushilfen besetzt, welche an der Kasse oder als Regalauffüller tätig sind. Auch kann ein Schüler an seinem freien Samstag die Kinder von Nachbarn oder Bekannten hüten, den Hund eines solchen Gassi führen oder sich um die Arbeiten in Haushalt oder Garten kümmern.

Voraussetzungen

Solche Samstagsjob Angebote können meist nur dann ausgeübt werden, wenn der Schüler das 14. Lebensjahr bereits vollendet hat. Denn der Gesetzgeber sieht vor, dass jüngere Kinder noch nicht arbeiten dürfen. Ein Ausnahme können hier jedoch unter Umständen Gefälligkeitsdienste im privaten Bereich sein.

Verdienstmöglichkeiten

Die Höhe der Aufbesserung für das Taschengeld bei solchen Samstagsjob Angeboten variiert je nach Tätigkeit. So werden die Aushilfen in den Märkten durchschnittlich mit fünf bis acht Euro pro Stunde vergütet, während der Lohn für das Hüten von Tieren oder Kindern sowie die Hilfe in Heim und Garten auf bis zu zehn Euro pro Stunde erhöht werden kann. Dies liegt meist daran, dass diese Tätigkeit bei Freunden und Bekannten ausgeübt wird, welche den Schüler unterstützen möchten, aber auch an dem weitaus höheren Verantwortungsgrad, der für das Ausführen des Samstagsjobs erforderlich ist.


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