Schülerjobs – Mit einem Nebenjob das Taschengeld aufbessern



Schülerjobs

Kinderarbeit ist in Deutschland verboten. Aber mit Einwilligung der Eltern dürfen auch Schüler begrenzt arbeiten und Geld verdienen. Auf Grund der gesetzlichen Vorschriften in Deutschland , wonach Schüler zwischen 13 und 15 Jahren nur bis zu fünf Mal in der Woche leichte und für Kinder geeignete Arbeiten ausführen dürfen, kommen ohnehin nur Teilzeitjobs für Schüler in Frage.

Da im Schüleralter zwischen dem 13. und 18. Lebensjahr sehr unterschiedliche geistige und körperliche Voraussetzungen aufweisen, regelt das Jugendarbeitsschutzgesetz auch, wie lange Schüler einer bestimmten Altersgruppe arbeiten dürfen. Mit 15 Jahren dürfen Schüler in den Ferien bis zu vier Wochen einer Ferienarbeit nachgehen. Diese Tätigkeit ist nicht sozialversicherungspflichtig.

Schulabschluss, erfolgreich

Welche Nebenjobs sind für Schüler geeignet?

Die Klassiker unter den Schülerjobs bestehen noch immer im Verteilen von Zeitungen und Prospekten, dem Babysitten sowie bei den älteren Schülern im Geben von Nachhilfeunterricht. Gerade Nachhilfe-Jobs werden mit 10 bis 15 Euro pro Stunde recht ordentlich vergütet. Ähnlich gute Stundenlöhne bietet auch der Einzelhandel, der regelmäßig vor Feiertagen wie Weihnachten und Ostern Einpackhilfen sucht und diese Nebenjobs mit rund acht Euro pro Stunde entlohnt.

Die Ausnahme, insbesondere im Hinblick auf den „Verdienst“ bildet hier die Ausbildung. Jugendliche können bereits mit 16 ihren Schulabschluss errungen haben und sich ihrer beruflichen Ausbildung zuwenden. In dieser ist der Verdienst meist tariflich vorgeschrieben, aber es werden vom Arbeitgeber auch Beiträge zu den Sozialabgaben geleistet. Die Arbeitszeiten gelten jedoch auch während der Ausbildung, ebenso wie die Ruhezeiten und die Tätigkeiten an sich.

Schülerjob im Internet

Nebenjobs für Jugendliche im Internet

Der typische Nebenjob für Jugendliche aber bildet sich inzwischen auch im Internet heraus. Mit der Computerwelt aufgewachsen und meist besser vertraut als die Älteren, finden sie hier eine Fülle von Betätigungsfeldern, die auch ihren Neigungen und Interessen entsprechen. Was ohnehin ein fester Bestandteil der Internet- Aktivitäten wie beispielsweise dem Surfen ist, können sich Jugendliche auch vergüten lassen.

Weitere Vorteile sind die Einsparung von Wege- und Wartezeiten, die Möglichkeiten der Optimierung und die individuelle Zeiteinteilung. Allerdings ist hier ein erheblicher Zeitaufwand nötig, um auf diese Art und Weise einen Verdienst in Höhe von mehreren Hundert Euro im Monat zu erlangen.

In der Regel handelt es sich bei diesen Jobs um Bookmarking, Blogging und Posting, also online- Promotion für diverse Anbieter und Websites. Dazu gehören auch paidclicks und paidmails. All diese Tätigkeiten werden nach Intensität bezahlt. Feste Stundensätze bis zu 15 Euro gibt es für Umfragen und das Lesen von Werbemails. Wer sich besser auskennt, kann auch beim Bau von Websites oder der Erstellung des Contents dafür Geld verdienen.

Schülerjob

Voraussetzungen

Bei der Suche nach einem geeigneten Schülerjob sollte man beachten, dass bei einigen Jobs insbesondere in der Gastronomie ein Gesundheitspass gefordert wird oder dass die Arbeitsaufnahme mitunter nur mit Vorlage einer Lohnsteuerkarte erfolgen kann. Manche Tätigkeiten setzen zudem ein Mindestalter voraus, die konkreten Details werden aber in der jeweiligen Jobbeschreibung genannt oder können beim Arbeitgeber erfragt werden.

Das Einverständnis der Eltern ist zwar gerade für Abiturienten, die das 18. Lebensjahr bereits vollendet haben, keine zwingende Voraussetzung für die Aufnahme eines Schülerjobs, jedoch sollten die Erziehungsberechtigten generell in die Pläne ihrer Kinder eingeweiht werden. Zudem sollte in Betracht gezogen werden, ob die Zeit, die für das Ausführen des Nebenjobs verloren geht, nicht doch lieber in die Verbesserung der schulischen Leistungen investiert werden sollte

Angebotssuche im Internet

Im Internet existieren mittlerweile schon mehrere Jobbörsen für Schüler. Dazu gehören Schuelerjobs.de und jobisjobs.de. In den Angeboten finden sich auffallend viele Promo-Jobs. Diese reichen vom Tierschutz bis zum Frischbrötchendienst. Offenbar haben viele Unternehmen bereits die positive Wirkung von jungen Promotern erkannt und setzen verstärkt darauf. Es gibt aber auch gewerbliche Aushilfsjobs und natürlich sehr viele Angebote von Mikrojobs im Internet.

Die Schüler können sich auch selbst bewerben, z.B. bei Firmen, deren Arbeit sie interessiert. Dazu gehören vor allem Medienberufe und die Arbeit im Eventgeschäft. Oft kommen Firmen erst auf die Idee, Schüler zu beschäftigen, wenn diese vor der Tür stehen.

Geld verdienen

Welchen Verdienst kann man erzielen?

Die Verdienst-Möglichkeiten sind aufgrund der verschiedenen Tätigkeit sehr unterschiedlich. Redaktionen bezahlen ihre Austräger in der Regel pro Zeitung, werden Werbeprospekte mit ausgeliefert, werden auch diese pro Stück mit einem Zuschlag belohnt. Das Sitten von Kindern oder Tieren wird ebenso wie Nachhilfe pro Stunde bezahlt. Der Bereich des möglichen Verdienstes richtet sich hierbei nach der Region, den Vorkenntnissen und manchmal auch nach der Beziehung zu dem Arbeitgeber.

Gerne nehmen auch die eigenen Eltern die Dienste der älteren Kinder in Anspruch, damit diese auf ihre jüngeren Geschwister aufpassen und honorieren dies meist anders, als wenn sie einen externen Babysitter eingestellt hätten.

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